Die Reserve des SV Straelen steigt als Tabellenzweiter der Kreisliga A in die Bezirksliga auf. In einem Herzschlagfinale war es die am Ende lediglich um drei Treffer bessere Tordifferenz gegenüber Alemannia Pfalzdorf.

Alemannia Pfalzdorf musste das Heimspiel gegen Sturm Wissel gewinnen, um die letzte Chance auf den Aufstieg zu wahren. Und die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr. Bereits nach 18 Minuten führte Pfalzdorf durch einen Doppelpack von Martin Köhnen sowie Treffer durch David Rothemel und Christian Ploenes mit Doppelpack mit 5:0, was auch der Halbzeitstand war. In Straelen empfing das Team um den scheidenden Trainer Friedhelm Baumann den Uedemer SV.  Und die Gastgeber taten sich zunächst schwer. Zwar waren sie spielerisch überlegen, konnten dies aber zunächst nicht in Tore ummünzen. Erst in Minute 43 sorgte Selma Sevenic für den 1:0 Halbzeitstand. Nach dem Seitenwechsel versuchte Pfalzdorf weiter, die Tordifferenz zu verbessern. Gegen desolate Gäste, deren Trainer Marco Schacht nach der Partie „vollkommen bedient und schwer enttäuscht“ war, schraubten Henning Hans, Christian Plönes mit Doppelpack, und Tom Strodt das Ergebnis, beim Ehrentreffer durch Andre Janssen, auf 9:1 hoch.

Und die Alemannen durften hoffen. Denn Uedem gelang in Straelen nach 84 Minuten der Ausgleich. Doch ein erfolgreicher Distanzschuss von Jasper Löffelsand zum 2:1 in Minute 89 sorgte in Straelen für Jubel und in Pfalzdorf für Enttäuschung. „Wir haben es heute versäumt das Spiel früher zu entscheiden. Nun geht es mit Vollgas in die Planungen für die kommende Saison“, erklärte Straelens Kapitän Marcel Peters in Mitten der Aufstiegsfeier. „Schade, dass es am Ende nicht geklappt hat. Trotzdem ein Riesen- kompliment an die Mannschaft, die eine tolle Saison absolviert hat“, sagt  Pfalzdorfs Trainer Thomas Erkens.

Quelle: Fupa