Abschied von einem Quartett, das der SV Straelen vermissen wird

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Fußball-Landesliga: Viel Applaus für Trainer Sandro Scuderi, Sebastian Clarke, Timo Hoffstadt und Andreas Schulz beim letzten Auftritt an der Römerstraße.

SV Straelen – 1. FC Viersen 1:3 (1:1). Eins steht fest: Das Quartett, das am Samstag vor dem Anpfiff des letztenMeisterschaftsspiels verabschiedet wurde, wird man in der kommenden Saison an der Römerstraße vermissen.

Denn der SV Straelen verliert vier echte Typen, die so einfach nicht zu ersetzen sind. Verteidiger Timo Hoffstadt, Spielmacher Sebastian Clarke und „Abräumer“ Andreas Schulz waren im grün-gelben Trikot immer mit Herz und vollem Einsatz bei der Sache – speziell auch in schwierigen Situationen. Und in Sandro Scuderi geht ein Trainer, der von der ersten bis zur letzten Minute mit seinen Jungs fiebert und ein ausgezeichneter Talentförderer ist.

Wie immer war Scuderi, der in der nächsten Spielzeit als Trainer des Ligarivalen SV Sonsbeck nach Straelen zurückkehrt, am Samstag voll bei der Sache – ganz so, als seien noch wichtige Punkte zu vergeben. „Während des Spiels denkt man nicht daran, dass man hier zum letzten Mal auf der Bank sitzt. Doch bei der üblichen Ansprache in der Kabine musste ich schon das eine oder andere Tränchen verdrücken“, bekannte der Coach.

Und so waren auch die „rührenden“ Momente am Samstag wesentlich wichtiger, als der Ausgang des sportlich bedeutungslosen Kicks. So etwa in der 16. Minute, als sich Sebastian Clarke im Strafraum hochschraubte und nach einer Ecke von Lukas Nabbefeld per Kopf den letzten seiner fast schon unzähligen Treffer für den SV Straelen erzielte. Oder knapp zehn Minuten später, als die Zuschauer auf der Tribüne aufstanden, um Timo Hoffstadt, der kurz zuvor eine Prellung erlitten hatte, mit herzlichem Applaus verabschieden zu können.

Am Ende spielte es keine Rolle mehr, dass der Gastgeber gegen einen engagierten FC Viersen die knappe Führung aus der Hand gab und sich letztlich 1:3 geschlagen geben musste. Ein Doppelschlag von Dominik Kleinen und Oguzhan Bonsen vor und nach der Pause, dazu ein Treffer von Thomas Gerdes in der Schlussminute: Die Gäste, die in der kommenden Saison einen Neuaufbau in Angriff nehmen, verließen als Sieger den Platz.

Beim SV Straelen hat die Zukunft derweil schon begonnen. Der neue Trainer Stephan Houben verfolgte interessiert das Geschehen – er verteilt noch in dieser Woche die Fitnesspläne für die Sommerpause an seine künftigen Schützlinge.

SV Straelen: Gbur – Laarmanns, Lukaschek, Cox (72. Aarts), Rix, Nabbefeld, Schulz (62. Schütze), Hoffstadt (25. Amzai), Clarke, Pütz, Grens.

Quelle: RP

By |2016-06-06T04:58:30+00:00Juni 6th, 2016|Senioren, Verein|0 Comments

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