Bri­git­te Schro­em­ges be­setzt seit mehr als 15 Jah­ren die Ge­schäfts­stel­le des SV Strae­len und be­zeich­net ih­ren Ar­beits­platz als ei­ne Art Zen­trum für den Ge­samt­ver­ein, der mehr als nur ein Fuß­ball­ver­ein sei.

Der SV Strae­len ist weit mehr als „nur“ ein Fuß­ball­ver­ein. Fast 2000 Mit­glie­dern aus elf ver­schie­de­nen Ab­tei­lun­gen gibt der Ver­ein sport­li­ches Zu­hau­se. Und sehr vie­le Fä­den der Ab­tei­lun­gen lau­fen auf der Ge­schäfts­stel­le zu­sam­men, dem Ar­beits­platz von Bri­git­te Schro­em­ges. „Ich kann mich noch gut dar­an er­in­nern, als ich mich vor mehr als 15 Jah­ren auf die­se Stel­le be­wor­ben ha­be“, er­in­ner­te sie sich. „Bei Hans Diet­ze, Hans-Pe­ter To­p­ho­ven und Pe­ter Del­beck muss­te ich da­mals vor­spre­chen.“

Zu­ver­läs­sig­keit ist zu ei­nem ech­ten Mar­ken­zei­chen der ge­bür­ti­gen Ven­loe­rin und Mut­ter drei­er er­wach­se­nen Kin­der ge­wor­den.  Das wis­sen ins­be­son­de­re die Ab­tei­lungs­lei­ter zu schät­zen, die ge­nau wis­sen, wann sie mit ih­ren An­lie­gen zu ihr kom­men kön­nen. Sei es Un­fall­mel­dun­gen, For­mu­la­re oder ein­fach nur für ei­nen Stem­pel. „Man kann die Ge­schäfts­stel­le als ei­ne Art Zen­trum be­zeich­nen, die in ers­ten Li­nie für den Vor­stand, für die Ab­tei­lungs­lei­ter und für al­le Ver­eins­mit­glie­der ei­ne An­lauf­stel­le ist“, fass­te sie kurz zu­sam­men.

Die Ge­schäfts­stel­le ist von mon­tags bis frei­tags in der Zeit von 08.30 Uhr bis 13 Uhr ge­öff­net und zu­sätz­lich am Don­ners­tag von 15 Uhr bis 18 Uhr. Dann gilt es, ei­nen Wust von Email zu be­ant­wor­ten oder wei­ter­zu­lei­ten, den An­ruf­be­ant­wor­ter ab­zu­hö­ren – und das Te­le­fon stün­de auch sel­ten still. Es sind un­ter an­de­rem An­fra­gen von ver­schie­de­nen Ver­bän­den zu be­ant­wor­ten, Be­stands­da­ten zu er­he­ben, Zu­schüs­se zu be­an­tra­gen und Rech­nun­gen zu schrei­ben. Da­zu sta­peln sich die Ab­rech­nun­gen der Re­ha-Sport-Ab­tei­lun­gen auf ih­rem Schreib­tisch, die zu den je­wei­li­gen Kran­ken­kas­sen ge­steu­ert wer­den müs­sen und sehr viel Zeit in An­spruch neh­men. „Lan­ge­wei­le kommt hier nie auf“, sag­te sie da­bei grin­send. „Aber ich kom­me sehr ger­ne hier hin. Ich bin mein ei­ge­ner Chef und ge­nie­ße das Ver­trau­en mei­nes Ar­beit­ge­bers. Das Um­feld emp­fin­de ich als sehr an­ge­nehm und mitt­ler­wei­le ist auch die Lei­den­schaft für den Ver­ein bis zu mir über­ge­sprun­gen.“ Da­bei lässt sie nicht un­er­wähnt, dass al­les sehr lo­cker und un­kom­pli­ziert ab­lau­fe und sich die Ar­beit mit den „Funk­tio­nä­ren“ äu­ßerst po­si­tiv ent­wi­ckelt ha­be. „Lan­ge Zeit war ich im­mer sehr zu­rück­hal­tend und ru­hig. Das ist jetzt ganz an­ders ge­wor­den“, ge­stand sie freu­den­strah­lend.

Wei­ter steht sie im stän­di­gen Kon­takt mit dem Sport­amt der Stadt Strae­len und bei je­der Art von Sit­zung darf sie nicht feh­len, denn sie muss das Pro­to­koll schrei­ben.„Klar war frü­her ei­ni­ges noch ganz an­ders“, sin­nier­te sie schließ­lich. „Ich mei­ne, dass seit der Di­gi­ta­li­sie­rung al­les noch ein klei­nes biss­chen mehr ge­wor­den ist. “

Quelle: Spütz