Budenzauber der Extraklasse: Wer holt den Titel?

//Budenzauber der Extraklasse: Wer holt den Titel?

Am Samstag und am Sonntag wird die Hallen-Kreismeisterschaft in Geldern ausgetragen. Acht Mannschaften kämpfen um den Sieg.
Samstag und Sonntag steht ein früher Höhepunkt des neuen Sportjahres auf dem Programm – die 28. Auflage der Hallenfußball-Kreismeisterschaft, die erneut vom GSV Geldern in der Sporthalle „Am Bollwerk“ ausgerichtet wird. Zunächst findet am Samstag die Vorrunde statt, am Sonntag geht es dann um die beste Platzierung – und den Titel.

SV Straelen: Groß war der Jubel im vorigen Jahr, als das Team um Coach Sandro Scuderi den Titelgewinn feiern konnte. Da hielt es auch Scuderis Kinder nicht mehr auf den Sitzen, als es darum ging, sich fürs Siegerfoto aufzustellen. Schließlich wollten die beiden mit Papa gemeinsam feiern. Ob sich die Blumenstädter Sonntag erneut Kreismeister nennen dürfen, ist noch ungewiss. Heiß sind die Straelener jedenfalls. „Wir freuen uns, dass es nun wieder losgeht und wir die Mission ‚Titelverteidigung‘ starten können. Allerdings wird es in unserer Gruppe gleich von der ersten Sekunde an knackig. Die Gruppe hat es wirklich in sich“, sagt Scuderi, der zudem verrät: „Alle Jungs sind heiß und wollen Gas geben. Dementsprechend werden wir uns auch verkaufen.“

Viktoria Goch: Nach dem Trainerwechsel liegt bei der Viktoria der Fokus klar auf der Neuausrichtung für die Rückrunde. Der neue Chefcoach Wim Wouterse übernimmt das Zepter aber erst mit dem Trainingsauftakt am 13. Januar. Die Hallenkreismeisterschaft überlässt er Co-Trainer Andreas Bergmann, der zwar das Bestmögliche anstrebt, aufgrund der Personallage aber eher skeptisch ist: „Wir haben einige angeschlagene und verhinderte Spieler. Es wird nicht leicht, einen schlagkräftigen Kader ins Rennen zu schicken. Gut möglich, dass wir auch A-Jugendliche mitnehmen.“ Aus seiner Sicht hat die Auslosung seinem Team eine ausgeglichen starke Gruppe beschert: „Zwischen Platz eins und vier ist alles möglich. Wir werden alles daran setzen, das obere Paarkreuz zu erreichen.“

TSV Wa.-Wa.: Wilfried Steeger, Coach des Bezirksligisten, begegnet der Auslosung mit gewohnt trockenem Humor: „Wir werden wohl nicht alle Spiele hoch gewinnen.“ Denn die Aufgabe, in der Vorrunde gegen gleich drei Landesligisten zu bestehen, wiegt schwer. „Wir werden die Sache locker angehen, aber auch gleichzeitig versuchen, uns teuer zu verkaufen“, kündigt Steeger an. Beim Neujahrsturnier in Nieukerk holte sich der TSV die nötige Spielpraxis in der Halle, obwohl einige starke Leute nicht dabei waren. „In Nieukerk haben wir einige Spiele blöd verloren und auch viele Chancen liegengelassen.“ Der TSV-Trainer kündigt aber an, mit „einer guten Truppe“ anzureisen.

SV Hö./Nie. II: Der Landesligist bekommt es neben dem Bezirksligisten TSV Wachtendonk-Wankum auch mit zwei Ligakonkurrenten zu tun: Viktoria Goch und SV Straelen. Beide konnten die „Jungbullen“ in der Hinrunde schlagen, und auch in der Halle will sich die Elf von Spielertrainer Daniel Beine durchsetzen. „Wir wollen aber nicht um jeden Preis erfolgreich sein. Die Hallenturniere sind immer eine schöne Erfahrung, aber wichtiger ist es, dass wir keine Verletzungen davontragen. Wir wollen in erster Linie technisch sauberen und guten Fußball bieten“, sagt der Coach, der bei der Kreismeisterschaft im Vorjahr die Torjägerkrone holte. Ob er wieder mitspielen wird, ist aufgrund eines Knieproblems aber noch fraglich.

1. FC Kleve: Die Rot-Blauen von der Welbershöhe in Kleve werden mit der „ganzen Kapelle“ aufmarschieren, verspricht Trainer Thomas von Kuczkowski, der sich jüngst im Gespräch mit dem Vereinsvorstand auf die Verlängerung seines Vertrages über das Ende der Saison geeinigt hat. Gleiches gilt im Übrigen auch für seinen Assistenten Dieter Oldenburg, der wie in den vergangenen Jahren bei den Spielen in Geldern auf der Bank sitzen und die Mannschaft coachen wird. Oder um das Bild von „Kucze“ aufzugreifen: Oldenburg wird den Taktstock der Kapelle schwingen und darauf hoffen, dass seine Spieler seinen Vorgaben folgen. Erstes Ziel des Wintermeisters in der Landesligagruppe 2 ist das Überstehen der Gruppenphase auf einem der beiden ersten Plätze. Dann nämlich steht man unten den besten Vier. „Alles andere ist dann Kür“, sagt von Kuczkowski, der die Titelkämpfe als „netten Spaß“ bezeichnet, dessen Bedeutung er nicht überbewertet sehen möchte. Neben dem sportlichen Abschneiden steht der Wunsch ganz oben, dass sich niemand verletzen möge.

Sportfreunde Broekhuysen: Die Verletzungsmisere aus der Hinrunde hat SFB-Spielertrainer Marc Kersjes dazu bewogen, „keine Risiken einzugehen“, wie er sagt. So sollen unter anderem Spieler auflaufen, die bisher weniger Einsatzzeiten hatten als andere. „Und dann gucken wir mal, was dabei herauskommt. Die Chancen, ins Halbfinale zu kommen, sind da. Kleve ist für mich – neben Straelen – Titelfavorit. Alle anderen Gruppengegner sind mit uns auf Augenhöhe“, sagt Kersjes. „Speziell trainiert haben wir im Vorfeld nicht. Ich hoffe nur, dass sich niemand verletzt.“

SV Sevelen: Beim Bezirksligisten ist schon wieder Hochbetrieb. Seit einer Woche befindet sich das Team im Training. Schließlich möchte Sevelens neuer Trainer Stephan Lingen schauen, wie seine Truppe drauf ist. Samstag und Sonntag wird er erstmals sehen, wie sich seine Spieler in der Halle anstellen. „Wir haben eine schlagkräftige Mannschaft, allerdings sollte man ein Hallenturnier auch nicht allzu ernst nehmen“, sagt er und verweist auf das Verletzungsrisiko. „Wenn wir aber einen guten Tag erwischen, ist vielleicht etwas drin. Kleve sehe ich ganz oben. Broekhuysen, Bedburg-Hau und wir befinden sich auf Augenhöhe“, sagt Lingen.

SGE Bedburg-Hau: Zum ersten Mal haben sich die Bedburg-Hauer für die Kreismeisterschaft qualifiziert. „Das sind die besten acht Teams aus dem ganzen Kreis, daher ist es schon eine gewisse Ehre für uns“, sagt SGE-Spielertrainer Sebastian Kaul. Dementsprechend wolle man sich auch präsentieren. In der Gruppe mit der Bezirksligakonkurrenz aus Broekhuysen und Sevelen möchte das Team hinter Kleve den zweiten Platz holen, um in der Play-Off-Runde weiter antreten zu dürfen. Im Vordergrund stehen für Kaul aber vor allem zwei Aspekte: „Wichtig ist, dass wir Spaß haben und sich niemand verletzt.“

Quelle: FUPA

By |2016-01-11T12:45:37+00:00Januar 11th, 2016|Senioren|0 Comments

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