Budenzauberer ermitteln den Kreismeister

//Budenzauberer ermitteln den Kreismeister

30. Auflage der Hallen-Kreismeisterschaft in der Gelderner Halle „Am Bollwerk“. TSV Wa.-Wa. startet als Titelverteidiger.

Stephan Houben geht ganz entspannt an das Unternehmen Titelverteidigung heran. „Bei Hallenturnieren bin ich am Ende immer schon zufrieden, wenn sich niemand verletzt hat und die Spieler den Verein tadellos präsentiert haben“, sagt der Trainer des Bezirksliga-Tabellenzweiten TSV Wachtendonk-Wankum.

Dennoch hat Houben im Vorfeld der Hallenfußball-Kreismeisterschaft, die am Samstag und Sonntag in der Gelderner Sporthalle „Am Bollwerk“ ausgetragen wird, eine gewisse Portion Vorfreude. Schließlich trifft der 46-Jährige mit seinen Schützlingen bereits in der Vorrunde auf jene Mannschaft, die er in der vergangenen Saison in die Oberliga geführt hat: den SV Straelen. Houben: „Der Kontakt nach Straelen ist nie abgerissen. Ich freue mich schon darauf, einige alte Bekannte in der Halle zu treffen.“ Rein sportlich kann der Erfolgstrainer auf die beiden Männer vertrauen, die im Vorjahr großen Anteil am überraschenden Titelgewinn hatten: Torjäger Tim Harmes und Torhüter Joshua Claringbold. „Ansonsten kommen die Jungs zum Einsatz, die sich freiwillig anbieten“, erklärt Houben.

Zu den Wachtendonker Gegnern in der Vorrundengruppe A gehören neben dem favorisierten Oberliga-Ensemble von der Römerstraße auch die Sportfreunde Broekhuysen und Gastgeber GSV Geldern. Sportfreunde-Trainer Sebastian Clarke hat auf die Frage nach dem Hallenspezialisten seiner Mannschaft eine einfache Antwort auf Lager: „Ich.“ Der 32-jährige Ballvirtuose verspricht sicher nicht zu viel, zumal er ganz viel Erfahrung in Sachen Kreismeisterschaft mitbringt. Mit dem SV Straelen hat Clarke in der Vergangenheit schon einige Male den Budenzauber-Titel geholt. „Damals war es für uns immer die Höchststrafe, wenn wir das Halbfinale verpasst haben. Auch mit meiner jetzigen Mannschaft möchte ich in die Runde der letzten Vier“, kündigt der Spielertrainer selbstbewusst an. Die Sportfreunde treten keinesfalls als Außenseiter an – in der Bezirksliga-Hinserie entschied der Neuling die Derbys gegen Wa.-Wa. und den GSV Geldern jeweils für sich.

Um die besonders Neugierigen unter den Fußballfreunden im Gelderland kümmert sich der SV Straelen. Der Oberliga-Tabellenzweite lässt zwar die meisten Leistungsträger zu Hause, um erst gar kein Risiko einzugehen. Dafür präsentieren die Grün-Gelben einen Neuzugang. Der Iraner Ahmad Jafari läuft am Wochenende erstmals für seinen neuen Verein auf. Der 28-Jährige bringt das nötige Rüstzeug mit, um die Zuschauer mit Kabinettstückchen verwöhnen zu können. „Ansonsten geben wir unseren jungen Spielern eine Chance, sich zu zeigen. Und auch Kevin Adomeit aus unserer Reserve ist ein ausgezeichneter Hallenkicker“, sagt Kato Sürün, der am Wochenende eine wichtige Aufgabe hat. Straelens sportlicher Leiter muss Präsident Hermann Tecklenburg auf dem Laufenden halten, der sich im sonnigen Süden aufhält. Auch für Gastgeber GSV Geldern steht die 30. Auflage der Titelkämpfe unter besonderen Vorzeichen. Timo Pastoors, bislang so etwas wie der gleichberechtigte Assistent von Peter Streutgens, trägt am Wochenende erstmals die alleinige Verantwortung auf der GSV-Bank. Am Mittwoch hat sich der neue Chef mit seinen Schützlingen im Soccer-Court in Weeze getroffen, um nach Möglichkeit an den Erfolg aus dem Vorjahr anknüpfen zu können. Zur Erinnerung: Damals musste sich der GSV Geldern erst im Finale dem TSV Wa.-Wa. mit 1:3 geschlagen geben.

In der Gruppe B mischen die Südkreis-Vertreter Nummer fünf und sechs mit. „Wir wollen in erster Linie Spaß haben“, sagt Marc Kersjes, Trainer des Bezirksligisten FC Aldekerk. Die Blau-Weißen haben die kurze Winterpause nicht unterbrochen, um für die Titelkämpfe auf dem Parkett eine Sonderschicht einzulegen. „Das wollte ich meinen Spielern nicht zumuten. Schließlich haben wir am 17. Dezember unser letztes Meisterschaftsspiel gehabt“, erklärt Kersjes. Dennoch traut er seinen Schützlingen den Einzug ins Halbfinale zu: „Alles ist möglich, wenn wir den Ball gut laufen lassen.“ Darauf setzt auch der SV Walbeck, der im Hinblick auf den harten Bezirksliga-Abstiegskampf etwas Selbstvertrauen tanken möchte.

Hinzu gesellen sich die beiden Nordkreis-Vertreter: Landesliga-Spitzenreiter 1. FC Kleve, der zuletzt zur Stadtmeisterschaft nur seine Reserve schickte. Nicht zu vergessen Bezirksligist SGE Bedburg-Hau.

Quelle: RP

By |2018-01-04T12:59:42+00:00Januar 4th, 2018|Senioren|0 Comments

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