Der gefühlte Sieg

//Der gefühlte Sieg

Mit viel Courage und einer starken Leistung  in der zweiten Halbzeit hat der SV Straelen am Samstag einen Punkt bei Tabellenführer Viktoria Köln errungen. Das 2:2 waren die ersten Punktverluste des Tabellenführers auf dem eigenen Platz. In den sieben Partien zuvor gingen stets die Gäste als zweiter Sieger vom Platz.

Nach 13 Spielminuten lagen die Gäste mit 0:2 hinten, konnten aber in der zweiten Hälfte noch durch zwei Tore von Stürmer Shun Terada ausgleichen. Dass es am Ende zum Punktgewinn gegen den Spitzenreiter reichen würde, daran hatte Straelens Trainer Marcus John eine Viertelstunde nach Anpfiff berechtigte Zweifel. Denn seine Mannschaft ließ im Nachgang eines Freistoßes eine frühe Gelegenheit ungenutzt, von der man, so John, „gegen ein Topteam nicht viele bekommt“. Danach fingen sich die Straelener zwei Gegentore: Erst traf Steffen Lang (12.) nach einem Eckball per Hacken zum 1:0. Keine 90 Sekunden später erhöhte Kevin Holzweiler (14.) mit einem kunstvollen Heber von der Strafraumgrenze auf 2:0. Die Partie nahm für den Gastgeber den richtigen Verlauf.

Auch im Fortgang der ersten Halbzeit hatten die Straelener weniger vom Spiel, hätten sich fast das 0:3 gegen einen druckvoll agierenden Tabellenführer eingefangen. Neue Hoffnung schenkte den zahlreich angereisten Straelen-Fans Stürmer Shun Terada (32.), der – nach langem Diagonalball aus dem Rückraum und schneller Weiterleitung durch Tugrul Erat und Björn Kluft – den 1:2-Anschlusstreffer für den SVS markierte.

Insgesamt sei seine Mannschaft im ersten Durchgang zu passiv gewesen, habe sich letztlich „in die Pause gerettet“, so Straelens Trainer. „Danach haben wir aber seine sehr gute zweite Halbzeit gespielt und die etwas besseren Chancen gehabt, wie ich finde.“

In der 54. Spielminute erzielte Shun Terada den 2:2-Ausgleich per Kopf nach langer Flanke von Tugrul Erat. Nun waren plötzlich die Straelener am Drücker und kamen zu weiteren guten Gelegenheiten. So zwang Björn Kluft den Viktoria-Torwart Sebastian Patzler in der nach knapp einer Stunde Spielzeit zu einem Glanzreflex.

Auch die Kölner blieben aber angriffslustig: Kevin Holzweiler (64.) schoss aus 20 Metern knapp über die Latte des SVS-Tores –, in der 71. Minute testete der eingewechselte Albert Bunjaku Straelens Keeper Martin Kompalla. Bis zum Abpfiff drängte der Tabellenführer auf den Siegtreffer, während Straelen mitunter vielversprechend auf Konter lauerte.

Dass es beim 2:2 blieb, erachteten beide Trainer unterm Strich als gerecht. Auf der anschließenden Pressekonferenz klang der gegenseitige Respekt durch, als Straelens Coach Marcus John die Angriffswelle des Gegners in der ersten Hälfte beschrieb, und als Viktoria-Trainer Patrick Glöckner sagte: „Ich hatte nach dem 2:0 nicht das Gefühl, dass wir das Spiel im Griff haben. Glückwunsch an Straelen, dass sie nach dem Rückstand noch zurückgekommen sind.“ Ein wenig vermisst habe Glöckner diesmal die Gier und den Einsatzwillen seiner Kölner, das Pressing sei teilweise nicht präzise genug gewesen.

Einigkeit herrschte zwischen den Trainern auch über die Beschreibung der Spielführung: Ein Mittelfeld habe kaum stattgefunden in dieser temporeichen Partie, Chancen seien auf beiden Seiten reichlich vorhanden gewesen. Den 929 Zuschauern bot die Regionalliga-Begegnung jedenfalls reichlich Aktion und eine Punkteteilung der attraktiven Art.

Quelle: FUPA

By |2018-11-08T13:46:59+00:00November 8th, 2018|Senioren|0 Comments

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