Ein kleiner Schritt zur großen Aufstiegs-Party

//Ein kleiner Schritt zur großen Aufstiegs-Party
Tabellenführer SV Straelen kann am Sonntag in Schwafheim die Mission Oberliga-Aufstieg erfolgreich beenden.

Überraschungen dürfen bekanntlich nicht verraten werden. Doch allen Fußballfreunden, deren Herz für den Landesliga-Tabellenführer SV Straelen schlägt, sei gesagt: Ab etwa 18 Uhr steigt am Sonntag im Stadion an der Römerstraße eine Aufstiegsfeier, die in die Vereinschronik der Grün-Gelben eingeht. Voraussetzung: Die Mannschaft um Trainer Stephan Houben muss „nur“ noch die Partie beim SV Schwafheim gewinnen, die um 15.30 Uhr auf dem Ascheplatz im Moerser Stadtteil angepfiffen wird.

Dürfte machbar sein. Zum einen, weil der SV Straelen in der laufenden Saison einfach eine Klasse für sich ist. Zum anderen, weil der Gegner momentan völlig von der Rolle ist und sich in den vergangenen Wochen wie ein Absteiger präsentiert hat. Die blamable Schwafheimer Bilanz der letzten drei Spiele: drei Niederlagen, 0:18-Tore. Und am Sonntag kommt die grün-gelbe Torfabrik. Da liegt das Ergebnis auf der Hand.

Wie immer ist Meistermacher Stephan Houben, der am Sonntag ganz nebenbei auch noch seinen 46. Geburtstag feiert, im Vorfeld vorsichtig. „Mein Schwafheimer Kollege Thorsten Schikofsky hat eigentlich eine leichte Aufgabe. Er muss seiner Mannschaft nur verdeutlichen, dass sie nur zwei Möglichkeiten hat. Entweder blamiert sie sich noch einmal bis auf die Knochen. Oder sie tut alles, um dem Spitzenreiter ein Bein zu stellen. Jeder Fußballer entscheidet sich für Letzteres“, warnt Houben vor einem couragierten Auftritt des Abstiegskandidaten.

Bei allem Respekt vor dem Gegner und der ungeliebten Asche: Der SV Straelen wird sich die große Chance nicht entgehen lassen, die „Mission Oberliga-Aufstieg“ bereits am Sonntag erfolgreich zu beenden. Beispielsweise dürfte für einen Thorsten Lippold, der am vergangenen Sonntag Arminia Klosterhardt praktisch im Alleingang besiegte, die Schießbude der Liga ein gefundenes Fressen sein. Der SV Schwafheim hat in 31 Spielen 76 (!) Gegentreffer kassiert. Da dürfte garantiert der eine oder andere hinzukommen. Schließlich werden die Grün-Gelben nicht schon auf der Hinfahrt für die folgende Aufstiegs-Party „vorglühen“. Stephan Houben konnte sich zuletzt sogar den Luxus erlauben, seinen gefährlichsten Torjäger auf der Bank schmoren zu lassen. Der Niederländer Randy Grens hat sich in dieser Woche im Training mächtig ins Zeug gelegt und brennt auf ein Startelf-Comeback auf Schwafheimer Asche.

Es gibt noch eine andere Variante, die den Straelener Aufstieg perfekt machen könnte. Der VfL Repelen holt parallel am Sonntag mindestens einen Punkt beim Tabellendritten VfL Rhede – davon ist allerdings nicht unbedingt auszugehen. Bei einem Unentschieden in Schwafheim und einem Rheder Sieg hätte der SV Straelen sechs Punkte Vorsprung auf den Verfolger und das wesentlich bessere Torverhältnis auf seiner Seite.

Doch Stephan Houben bleibt seiner Linie treu und lässt sich erst gar nicht auf irgendwelche Spielchen ein: „Wenn wir rechnerisch am Sonntagabend noch eingeholt werden können, sagen wir die Party ab. Alles andere wäre unsportlich.“

Quelle: RP
By |2017-05-12T08:37:24+00:00Mai 12th, 2017|Senioren|0 Comments

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