Elf Talente verlassen den SV Straelen

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Die A-Junioren der Grün-Gelben stehen in der nächsten Saison wieder einmal vor einem Umbruch. Thorsten Fronhoffs verzichtet auf das Traineramt. Jugendkoordinator Dirk Otten bleibt zuversichtlich und präsentiert sieben Neuzugänge.

Im Augenblick überstrahlt an der Römerstraße die erste Mannschaft alles. Kein Wunder: Für einen Verein wie den SV Straelen ist der Aufstieg in die Regionalliga ein mittleres Fußballwunder, das passenderweise pünktlich zum 100-Jährigen aufgetreten ist.

Doch auch auf die Männer, die sich für die langfristige Zukunft der Grün-Gelben interessieren, wartet zurzeit viel Arbeit. Das Scheitern der Straelener A-Junioren in der Qualifikation zur Niederrheinliga hat Konsequenzen. Zum einen verlassen elf Talente den Verein. Dirk Otten, Jugendkoordinator in Sachen Ausbildung, nimmt den Aderlass ganz gelassen: „Das ist eine völlig normale Situation, wenn man sein sportliches Ziel nicht erreicht. Wir werden aber auch in der nächsten Saison in der Leistungsklasse eine schlagkräftige Mannschaft ins Rennen schicken.“

Bislang stehen folgende Abgänge fest: Max Wohlfahrt, Sven van Bühren und Niklas Hoffmann (alle Kevelaerer SV), Torhüter Julius Paris, Pierre Heyer und Daniel Groß (alle KFC Uerdingen), Luca Aventaggiato und Dennis Skaletz (VfR Krefeld-Fischeln) sowie Marvin Ring, Pascal Hillar und Marcel Hillar (alle 1. FC Mönchengladbach). Außerdem hat sich kurzfristig Trainer Thorsten Fronhoffs schon wieder verabschiedet, der den Nachwuchs der Grün-Gelben ursprünglich wieder auf Erfolgskurs bringen sollte. „Die halbe Mannschaft der Quali-Runde geht. Da habe ich nicht die Möglichkeit gesehen, erfolgreich arbeiten zu können“, sagt der frühere Trainer des Bezirksligisten SV Sevelen, der ab sofort wieder für eine neue Aufgabe offen ist.

Die Straelener Verantwortlichen sind von der Entscheidung kalt erwischt worden. „Thorsten ist zu einem Zeitpunkt zu uns gekommen, als die sportliche Zukunft noch ungewiss war. Er wusste damals ganz genau, dass es in beide Richtungen gehen kann. Deshalb hat mich seine Entscheidung schon etwas überrascht“, sagt Bernd Janhsen. Der Jugendkoordinator Spielbetrieb und sein Kollege Dirk Otten müssen folgerichtig schon wieder einen neuen Übungsleiter suchen. In Zusammenarbeit und nach Absprache mit Hermann Tecklenburg. Der Präsident hat Wohl und Wehe der A-Junioren schon seit längerer Zeit zur Chefsache erklärt.

Immerhin neun A-Junioren jener Mannschaft, die im Kampf um den Verbleib in der Niederrheinliga gescheitert ist, bleiben dem SV Straelen erhalten. Hinzu gesellen sich sieben Neuzugänge. „Die neuen Spieler stellen wir in Kürze vor“, versichert Otten. Ebenso wie den neuen Trainer – Gespräche mit geeigneten Kandidaten laufen. Um die Nachwuchsarbeit dauerhaft erfolgreich gestalten zu können, stellt sich der Verein in den jüngeren Altersklassen von den D- bis hinauf zu den B-Junioren noch breiter auf. „Wir setzen dabei auf eine Kombination von Qualität und Quantität“, erklärt Dirk Otten.

Dabei wird strikt darauf geachtet, dass jeder Kicker genügend Spielpraxis erhält. Neben der offiziellen Meisterschaft hat der SV Straelen seine Mannschaften deshalb auch für den NRW-Leistungscup angemeldet, einem Wettbewerb, in dem die Grün-Gelben auf gleichwertige Gegner treffen. Auf diese Weise soll dafür gesorgt werden, dass die Talente von der Römerstraße in Zukunft wieder regelmäßiger in den relevanten Niederrheinligen auftauchen – in der nächsten Saison mischen „nur“ die C-Junioren auf hohem Niveau mit.

Das durchaus Erfolg versprechende Konzept ist inzwischen auch bis zur ersten Mannschaft durchgedrungen. Marcus John, Trainer der Regionalliga-Mannschaft, hat seinen Sohn Christopher beim SV Straelen angemeldet. D-Jugend-Trainer Dirk Otten macht den Filius fit für die sportliche Zukunft.

Quelle: RP (Volker Himmelberg)

By |2018-07-03T08:15:14+00:00Juli 3rd, 2018|Allgemein, Nachwuchs, Verein|0 Comments

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