Erneutes Remis nach Rückstand

//Erneutes Remis nach Rückstand
In der Regionalliga trennten sich der SV Straelen und die SG Wattenscheid unentschieden 1:1 (1:1). Beide Treffer gingen auf die Kappe der Gäste. 450 Zuschauer verfolgten bei leichtem Nieselregen die Begegnung an der Römerstraße.

Die bis zum Schlusspfiff offene Partie zwischen dem SV Straelen und der SG Wattenscheid endete am Samstag 1:1. Nach Führungstreffer von Adrian Schreiber (11.) für Wattenscheid und einem Eigentor Schreibers zum 1:1 (33.) ließen beide Mannschaften in der zweiten Halbzeit Chancen zum Siegtreffer ungenutzt.

Die Gäste aus Wattenscheid erwischten den besseren Start in die Partie und gingen in der 11. Spielminute nicht unverdient in Führung: Schreiber traf per Kopf nach präzisem Eckball von Nico Buckmaier zum 1:0 für die Sportgemeinschaft. Obwohl die Gäste in der ersten Hälfte des ersten Durchgangs Oberwasser hatten, kamen auch die Straelener zu ersten Gelegenheiten. So musste Wattenscheid in der 20. Spielminute einen strammen Schuss von Ahmad Jafari nach Ablage von Shun Terada abblocken. In der 33. Spielminute konnten die Hausherren dann ausgleichen: Nach Ecke der Straelener von links verlängerte Adli Lachheb entscheidend auf Gegenspieler Schreiber, der den Ball unglücklich ins eigene Tor beförderte.

Bei recht ausgeglichener Chancenverteilung gestaltete sich das Regionalliga-Duell in der zweiten Halbzeit offen. Gelegenheiten zum Führungstreffer hatten beide Mannschaften, allein es fehlte das letzte Quäntchen Glück oder Entschlossenheit im Abschluss. So setzte Straelens Stürmer Shun Terada (50.) den Ball nach starker Vorarbeit von Aram Abdelkarim über linksaußen aus aussichtsreicher Position über die Latte. Auf der anderen Seite musste SVS-Keeper Martin Kompalla in der 78. Minute retten.

Ein Raunen ging auch in der 83. Spielminute durch das Stadion an der Römerstraße: Nach schnellem Umschalten der Straelener konnte Denis Sitter an der gegnerischen Abwehr vorbeiziehen, wurde aber kurz vor dem Strafraum von SG-Torhüter Edin Sancaktar gefällt. Auch wenn einige SVS-Anhänger Elfmeter forderten, entschied Schiedsrichter Martin Ulankiewicz folgerichtig auf Freistoß, welchen Aram Abdelkarim an den rechten Pfosten des Wattenscheider Tores schoss. In der 88. Spielminute hatte Straelens Ahmad Jafari zudem eine gute Kopfballchance, traf den Ball aber am Fünfer nach Flanke von der rechten Außenbahn nicht richtig.

So mussten sich beide Mannschaften am Ende mit der Punkteteilung zufrieden geben. Straelens Trainer Marcus John sagte anschließend, dass man angesichts der guten Chancen beider Mannschaften im zweiten Durchgang gut mit dem Punkt leben könne, zumal man nun nach Abschluss der Hinrunde sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge hat.

Mit der ersten Halbzeit seiner Mannschaft war der SVS-Coach aber nicht zufrieden: „Wir müssen uns endlich mal daran gewöhnen, nicht immer einem Rückstand hinterher zu laufen. Wir dürfen uns nicht immer darauf verlassen, dass wir mit unserer Qualität, die wir besitzen – wenn wir sie denn mal auf den Platz bringen – das Spiel noch Unentschieden spielen oder vielleicht sogar drehen. Du musst auch mal in der Regionalliga zu Null spielen oder zumindest in Führung gehen – dann läuft so ein Spiel vielleicht auch anders.“

Wattenscheids Trainer Farat Toku sprach seiner Mannschaft auf der Pressekonferenz ein großes Lob aus für die „engagierte Leistung trotz aktueller Schwierigkeiten innerhalb des Vereins“. Zum Spiel sagte er: „Ich glaube wir sind richtig gut reingekommen. Die ersten 20, 30 Minuten haben wir viele gute Torchancen gehabt. Wichtig war, dass wir in Führung gegangen sind, durch einen Standard, bei dem wir endlich mal richtig gut stehen und nur noch einköpfen müssen. Nach dem Gegentor wurde Straelen dann immer gefährlicher, wobei wir natürlich wussten, welche Qualität der Gegner hat und was uns hier erwartet. Das Ergebnis ging zur Halbzeit in Ordnung – in der zweiten Halbzeit hat man gesehen, dass beide Mannschaften gewinnen wollen.“

Quelle: RP
Foto: Andrea Kerpen

By |2018-11-12T11:25:45+00:00November 12th, 2018|Senioren|0 Comments

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