Es bleibt beim Kopf-an-Kopf-Rennen

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900 Zuschauer sorgen im Stadion an der Römerstraße für eine Rekordkulisse und sehen ein 1:1 im Spitzenspiel zwischen dem SV Straelen und der Spvg. Schonnebeck. Der Gastgeber wahrt den Zwei-Punkte-Vorsprung.

Das hat’s an der Römerstraße schon lange nicht mehr gegeben. 900 Zuschauer – darunter rund 350 mitgereiste Anhänger der Spielvereinigung Essen-Schonnebeck – sorgten am Sonntag für eine Rekordkulisse. Hermann Tecklenburg präsentierte sich einmal mehr als Mann der Tat.

 

Unter dem Strich sprang ein leistungsgerechtes 1:1 (1:1) heraus. Damit ist das Rennen um den Aufstieg in die Regionalliga weiterhin völlig offen. Die etwas besseren Karten besitzt der SV Straelen, der mit zwei Punkten Vorsprung und dem um neun Treffer besseren Torverhältnis in die letzten vier Spiele geht. Die Grün-Gelben verpassten allerdings die Gelegenheit, mit einem Sieg für die Vorentscheidung sorgen zu können.

 Die Möglichkeit dazu gab’s. Denn die erste halbe Stunde gehörte eindeutig dem Gastgeber. Einer jener brandgefährlichen Angriffe über die linke Seite, mit denen der SV Straelen in der laufenden Saison schon so viele Spiele für sich entschieden hat, führte in der zwölften Minute zum Führungstreffer. Eine Balleroberung von Drilon Istrefi – und schon ging’s mit viel Tempo und Präzision nach vorne. Das Schema ist mittlerweile bekannt: Aram Abdelkarim legte von der Grundlinie zurück in den gegnerischen Strafraum. Dort stand Rene Jansen wie immer richtig und schoss sein Saisontor Nummer 19. Der Tabellenzweite aus Essen versteckte sich keineswegs, kam zunächst allerdings nicht zwingend vor das Tor von Keisuke Ishibashi.

Das sollte sich erst gegen Ende der ersten Hälfte ändern. In der 38. Minute ging erstmals ein besorgtes Raunen durch die Reihen der Straelener Zuschauer, als der Schonnebecker Kapitän Marc Enger den Ball über die Latte beförderte. Und unmittelbar vor dem Pausenpfiff war es dann passiert: Nach einer Ecke schraubte sich Thomas Denker hoch und ließ Ishibashi mit einem platzierten Kopfball keine Abwehrchance.

Nach dem Seitenwechsel waren beide Mannschaften in erster Linie darum bemüht, den Platz nicht als Verlierer zu verlassen. Die großen Chancen für den Tabellenführer aus Straelen gab’s jetzt nicht mehr. Da machte sich der Ausfall von Torjäger Randy Grens bemerkbar, der sich wegen einer Fußverletzung bis zum Saisonende mit der Rolle des Zuschauers begnügen muss. Und Aram Abdelkarim, der sich schon frühzeitig an die Leiste gefasst hatte, biss zwar bis zur 87. Minute auf die Zähne. Doch die ganz große Gefährlichkeit strahlte der angeschlagene Spielmacher speziell in der zweiten Halbzeit nicht mehr aus. Im Straelener Strafraum gab’s noch zwei brenzlige Situationen. Ishibashi verhinderte in der 68. und 74. Minute mit zwei sehenswerten Paraden den drohenden Rückstand. Dann pfiff Schiedsrichter Markus Wollenweber das spannende Duell der beiden besten Oberliga-Mannschaften ab.

Wer künftig in der Vierten Liga kickt und damit beispielsweise gegen RW Essen, RW Oberhausen und Alemannia Aachen antritt, steht noch in den Sternen. Die Spvg. Schonnebeck kann am Samstag mit einem Heimsieg gegen den VfB Speldorf für 24 Stunden Platz eins übernehmen. Einen Tag später ist der SV Straelen beim VfB Homberg gefordert.

Quelle: RP

By | 2018-04-30T07:19:55+00:00 April 30th, 2018|Allgemein, Senioren, Verein|0 Comments

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