Fans trommeln den 1. FC Kleve zum Sieg

//Fans trommeln den 1. FC Kleve zum Sieg

Klar, dass soviel Einsatz auch belohnt werden musste – und zwar mit dem Titelgewinn. „Und das war auch verdient. Man kann schon echt stolz sein auf die Truppe“, lobte Kleves Co-Trainer Dieter Oldenburg, der die Rot-Weißen wie in den Vorjahren erneut als Chefcoach betreute.

„Der Titelgewinn war Teamwork. Auch unsere Fans waren phänomenal“, sagte er. Das spannende Endspiel, in dem Wachtendonk nach der ersten Hälfte (je 15 Minuten) schon mit 1:5 zurücklag, wurde trotz einer kurzen TSV-Aufholjagd schließlich mit dem letzten Treffer von Levon Kürkciyan zum 7:4 entschieden.

Da blieb auch Wachtendonks Coach Wilfried Steeger nichts anderes übrig, als die Niederlage anzuerkennen. „Bei uns war am Ende vielleicht ein bisschen die Luft raus. Aber ich finde, dass wir uns gut verkauft haben“, sagte er.

Die Klever hatten übrigens noch einen weiteren Grund, zu feiern. Denn im Halbfinale war es den Schwanenstädtern gelungen, den Vorjahressieger SV Straelen zu bezwingen. Damit gelang die Wiedergutmachung für das verlorene Halbfinale aus dem Vorjahr, in dem damals Kleve gegen Straelen den Kürzeren gezogen hatte. „Wir hatten da noch etwas gut zumachen“, sagte FC-Coach Oldenburg.

Straelens Trainer Sandro Scuderi blieb nach der Niederlage gelassen: „Das ist überhaupt keine Schande. Allerdings ist es ein bisschen ärgerlich, weil wir am ersten Turniertag unsere Hausaufgaben gut gemacht haben. Dieses Jahr sollte es eben nicht sein.“ Trotz des souveränen Gruppensiegs am ersten Turniertag musste Straelen bereits im Halbfinale gegen Kleve spielen, da Bezirksligist SV Sevelen in der Vorrunde überraschenderweise den Sieg in der Gruppe B geholt hatte und Kleve auf den zweiten Rang verdrängte.

Sevelen galt mit einem Remis und zwei Siegen, unter anderem einem sensationellen 3:2-Erfolg gegen Kleve, als Überraschungsteam der Vorrunde und somit auch als Geheimfavorit im Halbfinale gegen Wachtendonk. Aber der TSV bezwang die Auswahl vom Koetherdyck mit 2:0 und zog ins Finale ein.

Für Sevelens neuen Trainer Stephan Lingen war dennoch alles im grünen Bereich. „Für uns ist alles Okay“, sagte er. „Es ist schön, Gruppenerster geworden zu sein. Gegen Kleve haben wir gezeigt, dass uns spielstärkere Mannschaften eher liegen.“

Sevelen schloss die Meisterschaft auf Rang vier ab, im Spiel um Platz drei hatte der SV Straelen einfach die bessere Figur gemacht. Landesligist Viktoria Goch musste seine Ambitionen, ins obere Paarkreuz vorzustoßen, schon früh aufgeben. Zwei Vorrundenpleiten gegen Straelen und Wachtendonk waren der Grund dafür.

Immerhin konnten die Gocher Rang fünf ergattern, nachdem das Team, das von Co-Trainer Andreas Bergmann betreut wurde, Lokalrivale SV Hö./Nie. II im Spiel um Platz fünf ausgeschaltet hatte. Bergmann resümierte: „Am ersten Turniertag hatten wir einige Personalprobleme. Erst gestern hatten wir dann wieder mehr Leute zur Verfügung. Leider ist das Turnier für uns ein bisschen dumm gelaufen. Aber ich denke, dass wir uns am zweiten Tag vernünftig verkauft haben“, sagte er.

Dem SV Hö./Nie. II blieb nach der 2:5-Niederlage gegen Goch dann nur der sechste Rang, eine Platzierung, die Spielertrainer Daniel Beine so wohl nicht erwartet hatte. „Wir haben an beiden Tagen das Maximum herausgeholt, dennoch nicht optimal gespielt“, sagte er.

Die Sportfreunde Broekhuysen, die bereits in der Vorrunde unter die Räder gekommen waren und nur einen Punkt verbuchen konnten, hatten gestern Mittag immerhin die Chance, das Turnier nicht als schlechtestes Team abzuschließen. Das gelang auch. Im Spiel um Platz sieben bezwang die Mannschaft von Spielertrainer Marc Kersjes die SGE Bedburg-Hau mit 5:4, obwohl die Sportfreunde schon mit 1:4 zurückgelegen hatten. Broekhuysen holte aber noch einmal alles aus sich heraus, legte vier Tore nach und gewann das Spiel.

Bleibt festzuhalten: Auch in diesem Jahr hat die Kreismeisterschaft einen verdienten Sieger gefunden und zudem eine Menge Zuschauer angelockt. Auch viele Klever waren dabei. Einige werden heute aber doch ein wenig heiser sein, denn eine Hand voll hatte gestern zusätzlich mit langanhaltenden Fangesängen – oder eher mit melodischem Gegröle – für die nötige Siegerstimmung in der Halle gesorgt.

Quelle: FUPA

By |2016-01-11T12:51:59+00:00Januar 11th, 2016|Senioren|0 Comments

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