Der SV Straelen hat in der Oberliga Niederrhein einen Traumstart hingelegt. Drei Spiele, drei Siege, 8:0 Tore: Der Topfavorit wird seiner Rolle schon frühzeitig in der Saison gerecht.

„Wir haben das bestätigt, was die Experten vor der Saison gesagt haben. Wir haben mit der Favoritenrolle kein Problem. Das Ziel ist klar definiert und jeder Einzelne ordnet sich diesem unter“, sagt Fatmir Ferati.

Der 28-Jährige war im Sommer gemeinsam mit Fatlum Zaskoku vom Oberliga-Aufsteiger FC Kray nach Straelen gewechselt. Ferati erzielte für Kray in 30 Ligaspielen 29 Treffer. Eine handvoll Oberligisten wollten den gebürtigen Albaner in ihrer Mannschaft sehen. Letztendlich entschied er sich für den SV Straelen. Hier soll er eine tragende Rolle übernehmen. Doch noch läuft es für Ferati nicht rund.

In den bisherigen drei Ligaspielen kam er nur zweimal zum Einsatz. Von 270 möglichen Liga-Minuten bestritt Ferati lediglich 102 Spielminuten. „Das stelle ich mir natürlich anders vor. Im zweiten Spiel kam ich überhaupt nicht zum Einsatz. Die Trainerin erklärte mir das aber alles sehr professionell und ich habe das auch verstanden. Sie sagte mir, dass ich ein wertvoller Spieler sei und sie voll auf mich setzt. Ich bin mir sicher, dass ich in den nächsten Wochen der Mannschaft noch sehr helfen werde“, erzählt Ferati.

Dass es zwischen ihm und Straelens Trainerin Inka Grings irgendwelche Unstimmigkeiten geben könnte, weist Ferati von sich. „Ich habe überhaupt kein Problem mit Inka. Sie ist sehr kompetent und hat einfach große Ahnung von der Materie. Sie ist besser als manch einer meiner ehemaligen Männer-Trainer. Ich bin froh unter ihr trainieren zu dürfen.“

Am 15. September kommt der FC Kray an die Römerstraße

Nach den Partien gegen den SC Velbert, 1. FC Bocholt und ETB Schwarz-Weiß Essen kommt es für Ferati und Zaskoku zum Wiedersehen mit dem FC Kray. Ein besonderes Spiel für den ehemaligen Krayer Torjäger, der sich über den guten Saisonstart des FCK freut. „Als der Spielplan herauskam, habe ich sofort geschaut, wann wir gegen Kray spielen. Ich habe da sehr viele Freunde in der Mannschaft und bin überhaupt nicht überrascht, dass Kray so gut gestartet ist. Das ist eine große Familie, in der einfach sehr gute Arbeit geleistet wird.“

Quelle: Reviersport