Geschafft! SV Straelen steigt in die Oberliga auf

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Die „Mission Oberliga-Aufstieg“ ist geglückt. Den Grün-Gelben reichte eine Nullnummer beim SV Schwafheim, weil sich der Tabellendritte VfL Rhede parallel mit einem 1:1 gegen den VfL Repelen begnügen musste.

Exakt um 16.47 Uhr hatte der SV Straelen am Sonntag die „Mission Oberliga-Aufstieg“ erfolgreich beendet. Auf dem Ascheplatz in Schwafheim war zwar noch eine halbe Stunde zu spielen, Tore zu diesem Zeitpunkt Fehlanzeige. Doch inzwischen war völlig egal, welches Resultat der Tabellenführer beim Abstiegskandidaten erreichen würde.

Denn die Partie des Tabellendritten VfL Rhede gegen den VfL Repelen war soeben abgepfiffen worden. Endstand: 1:1 – wie Trainer Stephan Houben mit hoch erhobenen Daumen und wischender Armbewegung für „Feierabend“ den Straelener Fans signalisierte.Damit stand fest: Der SV Straelen hat zwei Spieltage vor Saisonende einen Aufstiegsplatz sicher und mischt in der kommenden Spielzeit in der Oberliga mit. Am Ende blieb’s auf dem Sportplatz an der Altdorfer Straße bei der Nullnummer. Doch das interessierte nur noch die Spieler und Anhänger des Gastgebers, die sich verhalten über einen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt freuten.

Ausgelassene Freude herrschte noch lange nach Schlusspfiff auf der linken Seite des Spielfelds. Ersatztorhüter Thorben Gbur war rechtzeitig in die Kabine geeilt, um die grünen Aufstiegs-T-Shirts zu holen. Mit den Schriftzügen: „Auf, auf in die Oberliga“ und „Adios Landesliga“. Eines der ersten Exemplare bekam Ilja Ludenberg, der von der Mannschaft zur Aufstiegsparty eingeladen worden war und das Geschehen vom Rand aus verfolgte. Der ehemalige Sportdirektor des SV Straelen, der sich demnächst um einen Platz im Aufsichtsrat des Zweitligisten Fortuna Düsseldorf bewirbt, reagierte sichtlich gerührt: „Ich bin richtig stolz auf die Mannschaft. Die Jungs haben sich das sowas von verdient. Das ist für mich persönlich der schönste Aufstieg.“ Das muss was heißen, denn der Mann hat vor einigen Jahren den Bundesliga-Aufstieg seiner Düsseldorfer Fortuna hautnah miterlebt.

Während der Straelener Präsident Hermann Tecklenburg und seine Frau Martina zunächst noch stille Genießer waren, zeigten sich Stephan Houben, seine Assistenten Khaled Daftari und Stefan Post sowie Obmann Horst Kucharz überglücklich. „In diesem Augenblick fällt eine Last von unseren Schultern. Jetzt wird erst einmal ordentlich gefeiert“, sagte Houben, der seinen 46. Geburtstag garantiert so schnell nicht vergessen wird.

Wenig später war der Straelener Trainer, dem sein Angreifer Thorsten Lippold mit dem Freudenruf „Ey, Meistertrainer“ die erste Bierdusche verpasst hatte, endgültig pudelnass. Denn auch die anderen Spieler ließen es sich natürlich nicht nehmen, dem Chef ordentlich einen „einzuschenken“. Dann ging die grün-gelbe Party erst richtig los. Schon im Vorfeld hatten die Verantwortlichen einen „Disco-Bus“ geordert, der die Aufsteiger an die Straelener Römerstraße beförderte – im Inneren wäre jedes Stimmungsbarometer dieser Welt mit den Messwerten überfordert gewesen. Daheim wartete bereits Vereinswirt Dieter Niersmans auf die Kicker, die den Sprung in Deutschlands fünfthöchste Spielklasse perfekt gemacht haben.

Die grün-gelbe Sause hatte zwischenzeitlich allerdings auf dem Spiel gestanden. „So lange wir rechnerisch noch eingeholt werden können, wird nicht gefeiert“, hatte sich Stephan Houben festgelegt. Mit einem Sieg hätte der SV Straelen aus eigener Kraft den Triumph vorzeitig perfekt machen können. Doch dieses Unterfangen gestaltete sich schwieriger als gedacht. Der Viertletzte SV Schwafheim, der zuvor drei Packungen kassiert hatte (0:18-Tore), wollte offensichtlich ein weiteres Debakel unbedingt verhindern. Für den haushohen Favoriten gab’s in der ersten Hälfte drei Gelegenheiten. Nach sieben Minuten scheiterte Rene Jansen an einer Fußabwehr des gegnerischen Torhüters Tobias Prigge, in Minute 18 fischte dieser einen Schuss von Yodan Kim aus dem Winkel. Kurz vor der Pause verfehlte Pascal Schmitz aus der Distanz knapp das Ziel – das war’s auch schon.

Zu diesem Zeitpunkt verfolgten einige Straelener Fans auf ihren Smartphones die Partie des VfL Rhede, der seine Heimspiele live bei „Facebook“ zeigt. In der 68. Minute ging der VfL Repelen im „Besagroup-Sportpark“ in Führung, für den Tabellendritten reichte es anschließend nur noch zum Ausgleich durch Robin Volmering (78.).

Der SV Straelen ist Oberligist. In den restlichen beiden Spielen gegen den VfL Repelen (am Sonntag an der Römerstraße) und beim TuS Essen-West (28. Mai) geht’s „nur“ noch um die Meisterschaft.

Quelle: RP

By |2017-05-15T06:57:48+00:00Mai 15th, 2017|Allgemein, Senioren, Verein|1 Comment

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