Gute Adresse in Sachen Jugendfußball

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Der SV Straelen hat in Kooperation mit Fortuna Düsseldorf  ein Sichtungstraining für junge Fußball-Talente veranstaltet.

Maurice Hauser wird in der kommenden Saison für die C-Junioren des SV Straelen auf Torejagd gehen. Wenn alles nach Plan läuft und die Mannschaft die Qualifikationshürde in der Fußball-Niederrheinliga nimmt. „Er ist ein Linksfuß und bringt eine gute Technik mit. Maurice hat alle Trainer sofort überzeugt“, sagt Bernd Janhsen, Jugendkoordinator für den Spielbetrieb des SV Straelen.

„Alle Trainer“ – damit sind in diesem Fall unter anderen die Übungsleiter des Zweitligisten Fortuna Düsseldorf gemeint, die alljährlich im Rahmen einer Talentsichtung D- und C-Junioren genau unter die Lupe nehmen. Beispielsweise Torwart-Trainer Christian Lasch, der im vergangenen Jahr den Straelener Keeper Benedikt Schmitz an den Flinger Broich gelotst hat. Der Schüler ist inzwischen Stammtorhüter in der Regionalliga bei den C-Junioren des Proficlubs.

Die Sichtung lohnt sich für alle Beteiligten. „In diesem Jahr sind 40 Jungs der Jahrgänge 2002 bis ’05 unserer Einladung gefolgt. Darunter sind acht bis zehn Spieler, die für uns hochinteressant sind“, erklärt Janhsen. So wie Maurice Hauser, der aktuell noch für den Nachwuchs der Turn- und Sportfreunde in der Kreisklasse kickt, aber das Potenzial für höhere Aufgaben mitbringt. Janhsen: „Wir sind ein Ausbildungsverein. Die Talente erhalten beim SV Straelen die Chance, in der Leistungsklasse oder nach Möglichkeit in der Niederrheinliga auf sich aufmerksam zu machen. Und wenn sie richtig gut sind, verlassen sie uns wieder. Bei uns auf der Anlage sind regelmäßig Talent-Scouts aus Duisburg, Düsseldorf, Gelsenkirchen oder Mönchengladbach zu Gast.“ Die Chance, die schon die Teilnahme an der Sichtung bietet, hat sich längst über die Grenzen des Fußball-Kreises Kleve-Geldern hinaus herumgesprochen.

In diesem Jahr stellten sich beispielsweise D- und C-Junioren von Alemannia Kamp oder Union Nettetal vor. „Auch in Krefeld und Moers ist bekannt, dass der SV Straelen eine gute Adresse in Sachen Jugendfußball ist“, versichert Janhsen. Dabei verläuft der gesamte Prozess fair und im Sinne der Nachwuchs-Kicker. Schon im Vorfeld einer Sichtung holt sich der SV Straelen bei den jeweiligen Nachbarclubs die Erlaubnis für die Teilnahme der Talente ein.

Vor einem möglichen Wechsel folgen dann intensive Gespräche mit Spielern, Eltern und den Vereinen. Anfängliche Ressentiments gegenüber den Grün-Gelben sind längst verflogen, weil alle Beteiligten wissen, dass hoffnungsvolle Talente an der Römerstraße gut aufgehoben sind. So wie der 14-jährige Maurice Hauser, der ansonsten vielleicht in der Kreisklasse versauern würde.

Quelle: RP

By |2016-05-04T12:27:48+00:00Mai 4th, 2016|Allgemein, Nachwuchs, Verein|0 Comments

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