Kampfkraft gegen Spitzenfußball – 2:3

//Kampfkraft gegen Spitzenfußball – 2:3

Gegen bärenstarke Homberger war der SV Straelen ohne Chance  Der SV Straelen durfte am Sonntag trotz einer knappen Niederlage zufrieden sein. Gegen eine bärenstarke Mannschaft des VfB Homberg war mehr einfach nicht drin. Die Gäste sind reif für die Oberliga.

SV Straelen – VfB Homberg 2:3 (1:2). Der SV Straelen musste zwar nach einem halben Jahr erstmals wieder eine Heimniederlage hinnehmen. Doch selbst die treuesten Anhänger der Grün-Gelben unter den knapp 200 Zuschauern traten keineswegs mit bedröppelten Gesichtern den Heimweg an. Schließlich hatten sie soeben ein äußerst unterhaltsames Fußballspiel gesehen. Auf der einen Seite der Gastgeber, der eine glänzende Moral an den Tag legte, obwohl zwischenzeitlich eine derbe Pleite drohte. Auf der anderen die stärkste Mannschaft, die sich in der laufenden Saison an der Römerstraße präsentiert hat. Unter dem Strich hatte der SV Straelen mit 2:3 das Nachsehen. Keine Schande gegen einen Gegner, der reif für die sofortige Rückkehr in die Oberliga ist.

Dabei erwischte zunächst der SV Straelen den besseren Start. Gerade einmal acht Minuten waren gespielt, als Neuzugang Randy Grens ein weiteres Beispiel für seinen unwiderstehlichen Antritt lieferte. Am Ende tauchte er frei vor VfB-Torhüter Philipp Gutkowski auf und überwand diesen mit einem sehenswerten Heber. Doch der Tabellendritte aus Homberg, der nach wie vor fünf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter 1. FC Kleve hat, brauchte nicht allzu lange, um ins Spiel zu finden.

Der Aufstiegsaspirant erteilte fortan Anschauungsunterricht in Sachen Offensivfußball. Lektion I: Nach einem unnötigen Ballverlust im Straelener Mittelfeld ging’s plötzlich ganz schnell. Über wenige Stationen landete der Ball in der 21. Minute bei Angreifer Dennis Wibbe, der überlegt zum 1:1 abschloss. Lektion II: Ein einfacher Pass in die Schnittstelle der Straelener Abwehr. Wiederum war Dennis Wibbe dankbarer Abnehmer, SVS-Keeper Marian Gbur erneut chancenlos (34.). Lektion III folgte unmittelbar nach der Pause. Der gerade erst eingewechselte Stefan Schindler setzte Torjäger Marcel Kalski in Szene, der eiskalt zur Homberger 3:1-Führung vollstreckte. Alle Treffer waren feinsäuberlich herausgespielt, nichts dem Zufall überlassen. Das hatte schon Klasse, was der VfB Homberg zeigte.

Allerdings fühlten sich die Gäste fortan etwas zu sicher. Der Homberger Kapitän Sunay Acar sah das drohende Unheil offenbar bereits kommen, als er quer über den Platz rief: „Wir dürfen nicht zu passiv werden.“ Und dann wartete der Straelener Trainer Sandro Scuderi auch noch mit einem Schachzug auf, der unmittelbar Wirkung zeigen sollte. Nach einer Stunde brachte er Besar Amzai in die Partie, der an der Seite von Randy Grens die gegnerische Abwehr unter Druck setzen sollte. Diese Taktik ging auf. In der 64. Minute flankte Rechtsverteidiger Marvin Hitzek genau auf den Kopf von Amzai – schon stand’s nur noch 2:3. Weitere sieben Minuten später bot sich dem SV Straelen die größte Chance zum Ausgleich. Diesmal flankte Randy Grens präzise in den gegnerischen Strafraum. Doch Sebastian Clarke bugsierte den Ball per Kopf knapp über die Latte.

Anschließend ließ der VfB Homberg, der in der gezeigten Form nicht mehr allzu viele Punkte einbüßen wird, nichts mehr anbrennen. Gästetrainer Stefan Janßen, der den SV Straelen in der Rückserie der Saison 2012/’13 zum Klassenerhalt geführt hatte, äußerte sich anschließend voll des Lobes über den Gegner. „Der SV Straelen hat eine tolle Mentalität. Für die Mannschaft geht es zwar praktisch um nichts mehr. Doch man merkt, dass sie bis zum letztenSpieltag alles geben wird“, sagte er.

Für die Grün-Gelben geht’s am Mittwochabend weiter im Programm. Um 19.30 Uhr wird die Partie beim PSV Wesel angepfiffen – im Gegensatz zum Sonntag ein Gegner auf Augenhöhe.

Quelle: RP

By |2016-04-10T22:43:58+00:00April 10th, 2016|Senioren|0 Comments

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