Keine Anlaufzeit für „neuen“ SV Straelen

//Keine Anlaufzeit für „neuen“ SV Straelen
In knapp einem Monat startet Landesligist  SV Straelen gleich mit zwei englischen Wochen in die neue Saison.
Ab sofort ticken die Uhren an der Römerstraße wieder anders. Vorbei sind die Zeiten, in denen die Mannschaft „möglichst schnell 40 Punkte“ oder einen „einstelligen Tabellenplatz“ erreichen sollte. Landesligist SV Straelen steckt sich wieder höhere Ziele. Die Grün-Gelben planen den Sprung in die Spitzengruppe, hinter vorgehaltener Hand macht gelegentlich das Wort „Oberliga“ die Runde.

Zu den Hoffnungsträgern zählt auch der neue Trainer, der allerdings die nötige Vorsicht walten lässt. „Ich werde mit Sicherheit nicht versprechen, dass wir den Aufstieg schaffen. Ich verspreche lediglich, dass wir alles dafür tun, um oben mitspielen zu können“, sagt Stephan Houben. Der Sportchef, der mit seinem Assistenten Khaled Daftari vor zwei Jahren den 1. FC Mönchengladbach zum Titelgewinn in der Landesliga geführt hat, ist in der Vorbereitung auch als Psychologe gefragt. Der potenzielle Abstiegskandidat taucht plötzlich im erlauchten Kreis der Titelanwärter auf – dieser mentale Spagat will erst einmal bewältigt werden.“Das ist die eigentliche Aufgabe, die ich momentan lösen muss. Die Spieler und das gesamte Umfeld hatten sich an eine gewisse Komfortzone gewöhnt, die es nun zu verlassen gilt. Das bedeutet in erster Linie harte Arbeit“, erklärt Houben. Der SV Straelen hat nicht unbedingt viel Zeit, um den gedanklichen Schalter umlegen zu können. Nach der vergleichsweise kurzen Sommerpause fällt bereits am Sonntag, 14. August, der Startschuss zur neuen Saison. Am ersten Spieltag ist die Mannschaft in Oberhausen beim Neuling Sportfreunde Königshardt gefordert. „Sofort bei einem Aufsteiger – es hätte sicherlich angenehmer für uns kommen können“, sagt Houben vor dem ersten einer ganzen Reihen von Duellen mit Gegnern aus dem Ruhrgebiet. Um die Stärken und Schwächen dieser Konkurrenten besser einschätzen zu können, sind mehrere „Pott-Scouts“ für die Grün-Gelben im Einsatz. Angeführt von Obmann Horst Kucharz, der sich in der Region bestens auskennt.

Ohnehin wartet auf Houben und seine Schützlinge sofort Schwerstarbeit. Der SV Straelen startet gleich mit zwei englischen Wochen in die neue Spielzeit. Am Mittwoch, 17. August, folgt die Heimspiel-Premiere gegen den Duisburger SV 1900, am Sonntag darauf der Auftritt beim PSV Wesel. Anschließend kommt’s mit zwei Saison-Höhepunkten knüppeldick. In der Woche steht das Pokalspiel gegen den Regionalliga-Aufsteiger Wuppertaler SV auf dem Programm. Der genaue Termin und speziell auch der Austragungsort stehen noch nicht fest – eventuell entscheidet sich der SV Straelen aus Sicherheitsgründen dafür, das Heimrecht zu tauschen. Und am Sonntag, 28. August, sieht der neue Landesliga-Spielplan das ewig-junge Kreis-Derby gegen den 1. FC Kleve vor.

Alles in allem haben die neuen Verantwortlichen an der Linie noch einen Monat Zeit, um den SV Straelen fit für die Zukunft zu machen. Die Zeichen, dass die Grün-Gelben ihre ehrgeizigen Pläne in die Tat umsetzen können, stehen nicht schlecht. Fabio Ribeiro, Neuzugang vom Regionalliga-Absteiger FC Wegberg-Beeck, erholt sich momentan noch von den Folgen einer Innenband-Operation, steigt aber nächste Woche ins Mannschaftstraining ein. Doch nicht nur der Spielmacher, der als Nachfolger von Sebastian Clarke vorgesehen ist, soll den Straelener Fans viel Freude bereiten.

Frederik Verlinden (FC Mönchengladbach) und Tom van Bergen (Union Nettetal) bürgen dafür, dass in Straelen in Zukunft häufiger einmal „die Null“ steht. Vorne soll Thorsten Lippold (ebenfalls 1. FC Mönchengladbach) im Verbund mit dem niederländischen Torjäger Randy Grens, David Kalokoh und Sebastian Kaczmarek zünden.

Den ersten ernsthaften Härtetest vor eigenem Publikum gibt’s am kommenden Dienstag: Ab 19 Uhr stellt sich der runderneuerte SV Straelen an der Römerstraße dem Regionalligisten 1. FC Köln II.

Quelle: RP

By |2016-07-15T16:53:26+00:00Juli 15th, 2016|Senioren|0 Comments

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