Keine Frage: Der SV Straelen steigt auf

//Keine Frage: Der SV Straelen steigt auf
Der souveräne Tabellenführer gewinnt das Spitzenspiel gegen den SV Sonsbeck verdient mit 3:0. Sonsbecks Trainer Sandro Scuderi gratuliert seinem alten Verein anschließend zum Gewinn der Meisterschaft.

Sicherlich. Es mag diese Pferde geben, die von plötzlicher Übelkeit betroffen sind. Und auch diese Tage, die erst nach Sonnenuntergang als gelungen bezeichnet werden sollten. Doch eins steht spätestens seit gestern fest: Der SV Straelen spielt in der kommenden Saison in der Oberliga. Vorerst wagte sich am Sonntag nur Sandro Scuderi, diese Tatsache auszusprechen.

„Ich gratuliere dem SV Straelen zur Meisterschaft“, meinte der ehemalige Trainer der Grün-Gelben bei seiner Rückkehr an die Römerstraße, nachdem er kurz zuvor mit dem SV Sonsbeck eine 0:3 (0:0)-Niederlage kassiert hatte.Die Leistungen der Mannschaft und die nackten Zahlen lassen elf Spieltage vor Saisonende keine Zweifel mehr zu, dass der SV Straelen die „Mission Oberliga-Aufstieg“ erfolgreich erfüllt. Verfolger RW Oberhausen II, der aktuell acht Punkte Rückstand auf den souveränen Tabellenführer hat, spielt ohnehin keine Rolle mehr. Wie berichtet, wird der Verein die Mannschaft zum Saisonende zurückziehen, die dann somit als erster Absteiger feststeht. Tatsächlicher Tabellenzweiter ist daher momentan der VfL Rhede mit neun Punkten Rückstand – das Team aus dem Münsterland würde aktuell den SV Straelen in die Oberliga begleiten. Weitere Kandidaten für den zweiten Aufstiegsplatz sind der gestrige Gegner SV Sonsbeck (zehn Punkte Rückstand, bereits ein Spiel mehr ausgetragen) und der VfB Speldorf (elf Punkte Rückstand).

„Ich nehme Glückwünsche erst dann entgegen, wenn es tatsächlich soweit ist“, betonte SVS-Trainer Stephan Houben zwar in der Pressekonferenz. Doch auch ihm war zuvor natürlich nicht verborgen geblieben, dass seine Mannschaft vor knapp 500 Zuschauern im Stadion an der Römerstraße das Spitzenspiel letztlich souverän für sich entschieden hatte.

Der Tabellenführer hätte schon zur Pause führen können. Doch die Grün-Gelben zeigten zunächst ungewohnte Schwächen im Abschluss. Nach zehn Minuten setzte Rene Jansen nach Vorarbeit von Randy Grens den Ball aus kurzer Distanz unbedrängt am Tor vorbei. In der 33. Minute war’s umgekehrt: Nach Vorarbeit von Jansen war es diesmal der niederländische Torjäger, der aus ähnlicher Entfernung den Ball nicht richtig traf. Zwischendurch hatte Pascal Schmitz noch einen Freistoß aus halbrechter Position an die Latte gesetzt (25.). In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer zunächst ein zähes Spiel, weil sich offenkundig keine Mannschaft unnötig aus der Reserve locken lassen wollte.

Das Pendel schlug schließlich zu Gunsten der Grün-Gelben aus, weil sich Stephan Houben auf seinen Joker verlassen konnte. Jannis Pütz, der bereits nach 36 Minuten für den verletzten Fabio Ribeiro in die Partie gekommen war, markierte nach einer Stunde per Kopf das erlösende 1:0. Mindestens die Hälfte des Treffers gehörte Randy Grens, der zuvor auf der linken Seite die Sonsbecker Abwehr endlich einmal überlaufen und den Ball anschließend butterweich und präzise in den gegnerischen Strafraum befördert hatte.

Der SV Sonsbeck setzte sich noch einmal gegen die drohende Niederlage zur Wehr, hatte aber letztlich keine Chance. Erneut Jannis Pütz erhöhte in der 76. Minute mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze aus auf 2:0 – damit war die Partie entschieden. Rene Jansen traf zum 3:0-Endstand (80.).

Weiter geht’s für den designierten Meister am Mittwoch mit dem Heimspiel gegen den PSV Wesel. Dann fehlen Randy Grens und Yodan Kim (jeweils Gelbsperre).

Quelle: RP

By |2017-03-27T08:21:18+00:00März 27th, 2017|Senioren|0 Comments

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