Martina Voss-Tecklenburg wird Nationaltrainerin der DFB-Frauen

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Die 50-Jährige erhält einen Vertrag bis einschließlich zur EM 2021. Voss-Tecklenburg ist derzeit noch Trainerin der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft, ihre neue Funktion wird sie nach Ende der Qualifikation für die WM 2019 in Frankreich antreten. Bis dahin bleibt Horst Hrubesch Interimstrainer der DFB-Frauen. Hrubesch führte die deutsche Mannschaft bei seiner Premiere im April zu zwei Siegen in der WM-Qualifikation.

Als Spielerin absolvierte Martina Voss-Tecklenburg 125 Länderspiele für die DFB-Auswahl und gewann dabei viermal die Europameisterschaft. Ihre Karriere als Trainerin begann sie 2008 beim FCR 01 Duisburg, mit dem sie zweimal DFB-Pokalsieger wurde und den UEFA-Cup gewann. Nach einer Zwischenstation beim FF USV Jena übernahm sie 2012 die Frauen-Nationalmannschaft der Schweiz. Sie führte das Team drei Jahre später erstmals zu einer WM.

Assistentin von Bundestrainerin Voss-Tecklenburg wird die 31-malige Nationalspielerin und Europameisterin Britta Carlson, die seit 2012 erfolgreich im Trainerstab des Champions-League-Siegers, Deutschen Meisters und DFB-Pokalsiegers VfL Wolfsburg arbeitet. Carlson wird bereits zum Länderspiel der DFB-Auswahl gegen Kanada am 10. Juni das Team um Horst Hrubesch ergänzen.

Grindel dankt Hrubesch
DFB-Präsident Reinhard Grindel sagt: „Martina Voss-Tecklenburg ist eine erfahrene und hoch angesehene Trainerin. Ich bin der festen Überzeugung, dass sie mit ihrer Expertise und Persönlichkeit die Richtige ist, um unsere Frauen-Nationalmannschaft gemeinsam mit Britta Carlson weiterzuentwickeln und erfolgreich zu führen. Es war mir wichtig, den Schweizerischen Fußballverband offen in unsere Überlegungen einzubeziehen, dazu habe ich auch persönlich mit SFV-Präsident Peter Gilliéron gesprochen und von ihm eine sehr positive Reaktion auf diesen transparenten und fairen Umgang miteinander bekommen. Mein Dank geht auch an dieser Stelle noch mal an Horst Hrubesch, der sich sofort bereit erklärt hat, unser Team bis zum Ende der WM-Qualifikation zu betreuen.“

Martina Voss-Tecklenburg sagt: „Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung und die spannende Aufgabe. Gerade die Umstrukturierung des DFB und die Verzahnung mit dem Männerfußball bieten riesige Chancen, um Synergien zu nutzen und innovative Wege zu gehen. Es ist eine große Ehre, aber auch Verantwortung und gleichzeitig Verpflichtung, das Amt der Cheftrainerin beim zweimaligen Welt- und achtmaligen Europameister zu übernehmen. Ich freue mich zudem, dass ich mit Britta Carlson eine erfahrene Kollegin in meinem Team habe, unsere Gedanken und Ideen werden sich gut ergänzen. Nach sechs Jahren als Trainerin für den Schweizerischen Fußballverband, mit dem ich viele sehr schöne Momente erleben durfte, hat mir der DFB den Weg geebnet für den nächsten Schritt. Meine Konzentration gilt aktuell noch der Schweizer Nationalmannschaft und unseren Zielen. Danach werde ich mit Elan und Leidenschaft meine neue Aufgabe angehen.“ Bis dahin steht Voss-Tecklenburg für Anfragen zu diesem Thema nicht zur Verfügung.

Bierhoff: „Voss-Tecklenburg entspricht Anforderungsprofil exakt“
Oliver Bierhoff, DFB-Direktor Nationalmannschaften und Fußballentwicklung, erklärt: „Martina Voss-Tecklenburg entspricht exakt unserem Anforderungsprofil für diese Position. Sie hat in den vergangenen Jahren als Schweizer Nationaltrainerin Strukturen professionalisiert, konzeptionell innovativ gearbeitet und ihre Mannschaft auf allen Ebenen weiterentwickelt. Wir sind überzeugt davon, dass sie mit ihrer Erfahrung und frischen Ideen auch die von uns angestrebten neuen Wege gehen wird, um den Frauenfußball strategisch weiterzuentwickeln.“

Joti Chatzialexiou, Sportlicher Leiter Nationalmannschaften, sagt: „Wir haben uns bei der Auswahl bewusst Zeit gelassen, um die bestmögliche Lösung zu finden. Dabei stand für uns immer im Vordergrund, dass die Besetzung des Trainerteams zu unserer Philosophie passt. Mit Martina Voss-Tecklenburg und Britta Carlson bekommen wir ein Team, das über eine immense internationale Erfahrung im Frauenfußball verfügt und viele Erfolge errungen hat.“

DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg ergänzt: „Mit Martina Voss-Tecklenburg und Britta Carlson haben wir ein Duo, dass alle Facetten des Frauenfußballs kennt. Beide haben in den vergangenen Jahren unabhängig voneinander überaus erfolgreich gearbeitet. Dieses Trainerteam ist eine sehr gute Wahl, um im immer enger zusammenrückenden internationalen Frauenfußball auch künftig eine führende Rolle zu spielen.“

Quelle: DFB

By | 2018-04-26T09:50:47+00:00 April 26th, 2018|Allgemein, Nachwuchs, Senioren, Verein|0 Comments

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