Sieg von SW Essen gegen Straelen bietet Diskussionstoff

//Sieg von SW Essen gegen Straelen bietet Diskussionstoff

ETB Schwarz-Weiß Essen – SV Straelen 4:2 (1:0)

Im Duell zweier siegreicher Team des ersten Spieltags behielt ETB SW Essen gegen den SV Straelen die Oberhand. Die Gastgeber waren im ersten Durchgang das bessere Team und gingen folgerichtig mit einer Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel ging es turbulent zu. Nachdem Justin Diederichs-Wend für die Straelener ausglich, gingen die Essener erneut in Führung. Nachdem die Gäste durch Marcel Hillar erneut egalisierten, schien vieles auf eine Punkteteilung hinauszulaufen, doch der Aufsteiger machte den Sieg auf diskussionswürdige Weise klar. Der Straelener Marvin Ring lag vor dem Gegentreffer am Boden, die Essener spielten den Ball aber nicht ins Aus und erzielten in der Folge das 3:2. Zu der strittigen Szene sowie zum Spielverlauf äußern sich die beiden Trainer:

Timo Kleer, Trainer von ETB SW Essen: „Wir haben verdient gewonnen, uns das Leben aber sehr schwer gemacht, weil wir die vielen Torchancen leichtfertig her gegeben haben. Darüber bin ich nicht zufrieden. Zufrieden bin ich aber mit der Einstellung, dass wir das Spiel trotz individueller Fehler, bei denen wir die Gegentore kassiert haben, das Spiel am Ende noch gewonnen haben. Ich habe die Situation vor dem 3:2 nicht gleich wahrgenommen, dass ein Spieler von Straelen auf dem Boden lag. Ich habe mit dem Schiedsrichter darüber gesprochen nach dem Spiel. Er sagte, dass er nicht verletzt war, um behandelt zu werden. Klar bin ich auch für Fairness, aber der Spieler ist aufgestanden und hat sich wieder auf den Boden gelegt, als er gesehen hat, dass wir im Angriff waren. Daher haben wir mit Recht weiter gespielt, was uns keiner krumm nehmen kann. Außerdem konnte der angeblich verletzte Spieler auch gleich wieder rund laufen.

Danny Thönes, Trainer des SV Straelen: „Zum einen haben wir sicherlich eine ganz schwache erste Halbzeit gespielt und haben leider überhaupt nicht das umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben. Essen ist auch verdient in Führung gegangen und hätte vielleicht noch das ein oder andere Tor mehr machen können. Deswegen haben wir eigentlich schon großes Glück gehabt, obwohl wir auch im ersten Durchgang zwei hundertprozentige Torchancen hatten, aber wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen und haben keine Zweikämpfe gewonnen. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann deutlich besser gemacht, sind hohes Risiko gegangen und haben den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich gemacht, geraten aber wieder in Rückstand, haben uns aber super wieder reingekämpft und erneut den Ausgleich gemacht. Dass dann eine Szene wie vor dem 3:2 spielentscheidend ist, finde ich sehr enttäuschend. Das war für mich eine grobe Unsportlichkeit und gehört für mich nicht in den Fußball. Es gibt zwar diese neue Regel, dass man den Ball nicht ins Aus spielen muss, aber ich finde, so viel Sportsgeist sollte jeder haben. Genau in dieser Zeit kommen die Essener dann über die Seite und machen dann das 3:2. Das soll nicht heißen, dass SW Essen am Ende nicht verdient gewonnen hätte, aber ich glaube, wenn diese Szene nicht passiert, geht das Spiel 2:2 aus und wir nehmen einen Punkt mit. So hat die Niederlage für mich einen faden Beigeschmack.“

SV Straelen: Paris, Schmermas, Hillar (59. van Bühren), Wüsten, Hillar, Skaletz, Putschbach, Eickmanns, Ring (81. Trentzsch), Esser (65. Ridder), Diederichs-Wendt – Trainer: Thönes – Trainer: Pütz
Schiedsrichter: Röttgen (Wermelskirchen) – Zuschauer: 75
Tore: 1:1 Diederichs-Wendt (53. Foulelfmeter), 2:2 Hillar (77.)

Quelle: RP

By |2017-09-11T10:17:31+00:00September 11th, 2017|Nachwuchs|0 Comments

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