Spitzenreiter nimmt die Derby-Hürde

//Spitzenreiter nimmt die Derby-Hürde
Der SV Straelen legt am Bresserberg einen ganz souveränen Auftritt hin und gewinnt mit 2:0 (2:0) beim 1. FC Kleve. Neuzugang Rene Jansen und Frederik Verlinden erzielen die Treffer für den Tabellenführer.
Der Anfang ist gemacht. Der SV Straelen lässt sich offenbar auch im neuen Jahr nicht aus der Erfolgsspur bringen. Mit dem verdienten 2:0 im Prestigeduell beim 1. FC Kleve hat die Mannschaft ein nicht gerade kleines Hindernis in Richtung Oberliga aus dem Weg geräumt. Für die Grün-Gelben gab’s am Sonntag schon vor dem Anpfiff zwei gute Nachrichten.

Zum einen musste die Partie auf der Kunstrasen-Anlage ausgetragen werden, weil der Rasenplatz im Stadion am Bresserberg gesperrt war. „Das kam uns natürlich entgegen, weil wir alle acht Testspiele in der Winterpause auf Kunstrasen bestritten haben“, sagte Trainer Stephan Houben. Außerdem hatte sich Torjäger Randy Grens, der wegen einer Muskelverletzung fast die komplette Vorbereitung verpasst hatte, rechtzeitig wieder fit gemeldet.Und dann erwischte der Landesliga-Tabellenführer auch noch einen Start nach Maß. Vor rund 300 Besuchern fiel bereits nach 15 Minuten der Führungstreffer für die Gäste. Nach einem sehenswerten Pass von Fabio Ribeiro zog Rene Jansen auf und davon. Der Neuzugang aus Amern steuerte frei auf den Klever Keeper Sascha Horsmann zu und markierte kaltschnäuzig das 1:0. Damit waren die Weichen in Richtung Derby-Sieg bereits gestellt. Denn die Rot-Blauen, die dem Kreisrivalen im Hinspiel noch wesentlich mehr Probleme bereitet hatten, besaßen zwar in der ersten Hälfte die eine oder andere Kontergelegenheit. Doch insgesamt verbrachte SVS-Torhüter Marian Gbur einen ruhigen Nachmittag. Das lag auch an einer ganz starken Viererkette, die sich vor dem Straelener Keeper wie ein Bollwerk formiert hatte.

Neuzugang Daniel Vogel harmonierte in der Innenverteidigung glänzend mit Frederik Verlinden. Und auf den Außenbahnen lösten Philipp Cox (rechts) und Lukas Rix ihre Aufgaben zur vollen Zufriedenheit des Trainers. Houben: „Unsere starke Defensive war der Schlüssel zum Erfolg.“ Und dieser war kurz vor der Pause praktisch schon unter Dach und Fach. Einen Scorerpunkt verdiente sich in der 44. Minute der dritte Neuzugang, der gestern einen Platz in der Startelf des SV Straelen hatte. Pascal Schmitz schlug einen Eckball in den gegnerischen Strafraum. Dort lauerte der aufgerückte Frederik Verlinden und erhöhte per Kopf auf 2:0.

In der zweiten Halbzeit trat der SV Straelen weiterhin so auf, wie man es von einem Tabellenführer erwarten darf: souverän und selbstbewusst. Der Erfolg hätte sogar noch deutlicher ausfallen können, wenn die Gäste ihre Konter über Rene Jansen, Pascal Schmitz, Randy Grens oder Thorsten Lippold etwas sauberer zu Ende gespielt hätten. Auf der anderen Seite gab’s nur noch einen Aufreger, als in der 85. Minute der Pfosten den Anschlusstreffer verhinderte. Für die mitgereisten Straelener Fans und Stephan Houben war das Derby zu diesem Zeitpunkt längst gelaufen: „Ich hatte zu keinem Zeitpunkt mehr das Gefühl, dass etwas passieren könnte.“

Die Grün-Gelben haben seit gestern bereits sechs Punkte Vorsprung auf Verfolger Rot-Weiß Oberhausen II, der sich parallel im Spitzenspiel beim SV Sonsbeck mit 1:2 geschlagen geben musste. Das andere Verfolgerduell der beiden weiteren Aufstiegskandidaten entschied der VfB Speldorf glatt mit 3:0 gegen den VfL Rhede für sich.

Der SV Straelen muss jetzt „nur“ noch 14 Hürden auf dem Weg in Richtung Oberliga nehmen. Am Sonntag geht’s weiter mit einem Heimspiel gegen die Spvgg. Sterkrade-Nord.

Quelle: RP

By |2017-03-06T08:06:26+00:00März 6th, 2017|Senioren|0 Comments

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