Stephan Houben sorgt für Bodenhaftung

//Stephan Houben sorgt für Bodenhaftung
Landesligist SV Straelen macht in der Endphase der Vorbereitung mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. Am Rande des Burgpokal-Turniers gab’s viele Komplimente für die Grün-Gelben. Der neue Trainer bleibt bescheiden.

Stephan Houben, Trainer des Landesligisten SV Straelen, traute am Sonntagabend seinen Ohren kaum. „Wir hatten gerade den Pokal bekommen, da fiel im Hintergrund schon viermal der Begriff Aufstieg. Ich hab gedacht, ich hör nicht richtig“, schilderte der Coach der Grün-Gelben am Montag noch einmal seine Eindrücke von der Siegerehrung beim Burgpokal-Turnier von TuRa Brüggen.

Seine Mannschaft hatte zwar soeben bei der 29. Auflage des Wettbewerbs mit einem 6:1 gegen die Bezirksliga-Auswahl des Gastgebers für den zehnten Triumph des SV Straelen gesorgt. Und einen Tag nach dem 5:1 im Halbfinale gegen die DJK/VfL Giesenkirchen erneut gezeigt, dass sie für die kommende Landesliga-Saison bereit ist. Doch Houben hält überhaupt nichts von gedanklichen Höhenflügen.“Der Aufstieg in die Oberliga ist für uns so weit entfernt, dass es sich überhaupt nicht lohnt, darüber zu reden. Wir haben eine starke Mannschaft, die das Potenzial hat, um oben mitspielen zu können. Doch das gilt für sechs oder sieben unserer Ligarivalen auch“, betont Houben. Die Bescheidenheit ehrt den 45-jährigen Übungsleiter. Doch gleichzeitig verdichten sich die Hinweise, dass der SV Straelen vor einem erfolgreichen Start in die neue Saison steht, die am 14. August mit dem Gastspiel beim Aufsteiger Sportfreunde Königshardt eröffnet wird.

Fabio Ribeiro: Der Neuzugang vom Regionalliga-Absteiger FC Wegberg feierte eine ganz starke Premiere im grün-gelben Trikot. Der 26-jährige Mittelfeldspieler kam im Burgpokal-Finale hinter den Spitzen zum Einsatz und eröffnete nach gerade einmal neun Minuten den Torreigen. Er überzeugte mit viel Übersicht und dynamischen Aktionen. Der sachliche Kommentar seines Trainers: „Fabio ist vielseitig einsetzbar. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass sein Knie gehalten hat und er schmerzfrei spielen konnte.“

Randy Grens: Der niederländische Torjäger hat zwar wegen eines lange geplanten Urlaubs einen Großteil der Vorbereitung verpasst. Doch er trat sofort so auf, als sei er nie weg gewesen. Gegen Brüggen kam Grens in der 55. Minute rein und erzielte kurze Zeit später zwei Treffer. Houben: „Randy bringt eine gute Physis mit. Der ist immer fit.“

Jannis Pütz: Der 19-Jährige erarbeitete sich schon in der vergangenen Saison einen Stammplatz. Plötzlich wird er auch noch torgefährlich – gegen Giesenkirchen und Brüggen war er mit insgesamt vier Treffern erfolgreichster Schütze der Grün-Gelben. Selbstverständlich weiß auch der Trainer um die Qualitäten seines Youngsters: „Ein Ausnahmetalent, wie man es alle paar Jahre mal aus der eigenen Jugend bekommt. Jannis wächst jetzt an seinen Aufgaben.“

David Kalokoh: Der Stürmer war fast schon in der Versenkung verschwunden. Vor wenigen Monaten trug er klaglos seinen Teil dazu bei, dass die Straelener Reserve dem Kreisliga-Oberhaus erhalten blieb. Jetzt ist er wieder da – und wie. Der 29-Jährige trifft in schöner Regelmäßigkeit und hat gezeigt, dass seine Zeit in der „Ersten“ noch längst nicht abgelaufen ist. Houben: „David ist für mich die Entdeckung der Vorbereitung. Er hat keine einzige Trainingseinheit verpasst und ist Vorbild in Sachen Einsatzbereitschaft und Einstellung. Und seine Leistungen sind in jedem Spiel ordentlich bis gut.“

Tom van Bergen: Der Neuzugang von Union Nettetal hat sich innerhalb kurzer Zeit als Abwehrchef etabliert. Ruhe, Übersicht und präzise Spieleröffnung sind die Qualitäts-Merkmale des Niederländers, der schon nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken ist.

Knapp zwei Wochen vor dem Saisonstart gibt’s allerdings auch einige Sorgenkinder im Kader. So ist ein Comeback von Sebastian Kaczmarek in weite Ferne gerückt. Der Angreifer unterzieht sich in dieser Woche einer Operation an der Patellasehne. Verteidiger Daniel Lukaschek hat sich im Testspiel gegen den Regionalligisten 1. FC Köln II eine Blessur am Knie zugezogen – eine genaue Diagnose steht noch aus. Philipp Brouwers kehrt demnächst von einer längeren Reise nach Süd- und Mittelamerika zurück und dürfte sich erst wieder an Landesliga-Fußball gewöhnen müssen.

Quelle: RP

By |2016-08-02T20:39:00+00:00August 2nd, 2016|Senioren|0 Comments

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