Straelener Serie reißt in einem spannenden Derby

//Straelener Serie reißt in einem spannenden Derby

SV Straelen präsentierte sich beim Tabellenführer 1. FC Kleve  als gleichwertiger Gegner, verlor letztlich aber mit 1:2. Der Klever Torhüter Sascha Horsmann sieht die Rote Karte, Randy Grens verschießt Elfmeter.

1. FC Kleve – SV Straelen 2:1 (0:0). Die Serie – der SV Straelen hatte zuvor sechs Meisterschaftsspiele in Folge nicht mehr verloren – ist gerissen. Doch abgesehen von der unglücklichen Niederlage im Kreis-Derby konnten die Grün-Gelben am Sonntagabend durchaus zufrieden die Heimreise antreten. Denn das Spiel bestätigte eine Erkenntnis, die sich schon in den vergangenen Wochen angedeutet hatte: Die Mannschaft ist inzwischen in der Lage, auch einem Tabellenführer alles abzuverlangen.

Im Vergleich zur Vorwoche (3:1 gegen Union Nettetal) nahm SVS-Trainer Sandro Scuderi zwei Änderungen vor. Etwas überraschend tauchte nach längerer Zeit wieder Marcel Schütze in der Startelf auf, um an der Seite von Andreas Schulz das defensive Mittelfeld zu stärken. Außerdem bekam Coen Aarts zunächst den Vorzug gegenüber Andre Laarmanns auf der Linksverteidiger-Position.

Trotz der defensiveren Variante mit Randy Grens als einziger Spitze versteckte sich der SV Straelen keineswegs. Bereits nach zehn Minuten hätten die Gäste vor 400 Besuchern am Klever Bresserberg in Führung gehen können, wenn nicht sogar müssen. Grens hatte sich auf der linken Seite gekonnt durchgesetzt und schlug den Ball in den gegnerischen Strafraum. Doch die Direktabnahme von Sebastian Clarke flog knapp über das Klever Tor. Vier Minuten später war auf der anderen Seite SVS-Torhüter Marian Gbur nach einem Schuss von Mike Terfloth auf der Hut.

Auch fortan gestaltete der SV Straelen, der in der Defensive sehr konzentriert auftrat, das Geschehen gegen den Titelaspiranten völlig offen. Auf beiden Seiten gab’s noch die eine oder andere Gelegenheit, ehe es torlos in die Kabinen ging. „Eigentlich müsste es 1:1 stehen“, meinte der sichtlich zufriedene SVS-Präsident Hermann Tecklenburg nach 45 Minuten.

In der Pause ersetzte der Straelener Trainer beide Außenverteidiger. Andre Laarmanns kam für Coen Aarts, der sich frühzeitig eine Gelbe Karte eingehandelt hatte. Auf der rechten Seite sollte Lukas Rix (für Marvin Hitzek) das Offensivspiel beleben. Den besseren Start erwischten diesmal allerdings die Rot-Blauen aus Kleve. Erstmals gefährlich wurde es in der 55. Minute, als Mittelstürmer Maurice Rybacki einen Kopfball an den Außenpfosten setzte. Fünf Minuten später war es dann passiert: Nach einem Eckball des eingewechselten Marvin Flassenberg besorgte Rybacki per Kopf die Klever 1:0-Führung.

Ab sofort wurde es richtig turbulent. In der 65. Minute steuerte Lukas Nabbefeld alleine auf Sascha Horsmann zu. Der Straelener Rechtsaußen legte den Ball am Klever Torhüter vorbei – dieser traf beim Abwehrversuch seinen Kontrahenten am Fuß. Schiedsrichter Christian Schipper (Duisburg) zögerte keine Sekunde: Foulelfmeter für den SV Straelen und Rote Karte für Horsmann. Randy Grens legte sich den Ball zurecht. Doch zum Entsetzen des Straelener Anhangs ahnte der Klever Ersatztorhüter Alexander Mantwill die Ecke und wehrte den halbhoch angesetzten Schuss ab. In Überzahl blieb der SV Straelen am Drücker. In dieser Phase zeigte die Klever Mannschaft allerdings, weshalb sie ganz oben steht und bewahrte kühlen Kopf. In der 79. Minute erhöhte Niklas Klein-Wiele nach Vorarbeit von Mike Terfloth auf 2:0.

Damit war die Partie immer noch nicht entschieden. Denn der eingewechselte David Kalokoh verkürzte auf 1:2 (83.) – zum Ausgleich sollte es trotz einiger Chancen nicht mehr reichen. Unmittelbar vor dem Abpfiff handelte sich Philipp Cox mit einer „Schwalbe“ Gelb-Rot ein und fehlt am Mittwoch gegen St. Tönis.

Quelle: RP

By |2016-04-06T09:01:08+00:00April 6th, 2016|Allgemein|0 Comments

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