Mit dem Niederrheinpokal-Spiel gegen den Rather SV startet der SV Straelen am Sonntag in die neue Pflichtspielsaison. Bezüglich der Kaderplanungen hat der Oberligist allerdings noch immer alle Hände voll zu tun.

„Das Fazit nach der Vorbereitung fällt sehr positiv aus“, freut sich Straelens Trainerin Inka Grings. Im Gespräch mit RevierSport blickt die 40-Jährige auf ein erfolgreiches Trainingslager zurück. Aufgrund des „sehr kleinen Kaders“ sei es jedoch schwer, zu einer fundierten Einschätzung zu kommen.

„Zwar kann man mit einem kleineren Kader einerseits intensiver zusammenarbeiten“, sagt Grings. „Und das hat auch hervorragend funktioniert. Andererseits muss man bei seinen Erkenntnissen auch Vorsicht walten lassen, wenn man derzeit mit nur 15, 16 Mann trainiert. Von daher sind unsere Kaderplanungen auch noch lange nicht abgeschlossen. Da wollen wir unser Team noch qualitativ verbessern. Und wir sind überzeugt, dass wir das auch schaffen werden.“

„Müssen mit der nötigen Ruhe und Disziplin an die Sache herangehen“

In vier Tagen beginnt für den SVS die Pflichtspielsaison 2019/20, wenn man im Rahmen des Niederrheinpokals beim Rather SV gastiert. „Der Pokal ist immer etwas besonderes. Es ist ein wichtiger Wettbewerb, um in den Wettkampf zu kommen“, betont Grings.

Und wie schätzt die Trainerin den Gegner ein? „Als Oberligist treten wir mit dem Rather SV gegen eine unterklassige Mannschaft an, die über sich hinaus wachsen will und gegen uns besonders motiviert sein wird. Da müssen wir mit der nötigen Ruhe und Disziplin an die Sache herangehen. Des Weiteren ist es für die jungen Spieler in meiner Mannschaft eine Herausforderung, sich weiterzuentwickeln.“

Zusammenhalt in Straelen „extrem stark“

Dieser Herausforderung wollen sich die Straelener nach dem Regionalliga-Abstieg in der vorigen Spielzeit endlich wieder stellen. „Wir haben eine tolle Mannschaft, die sehr spiel- und laufstark ist. Die Harmonie stimmt. Der Zusammenhalt ist extrem stark. Das ist gerade dann enorm wichtig, wenn du weißt, dass du alle brauchst“, unterstreicht Grings, die gerade jetzt auf jeden einzelnen angewiesen!

Quelle: Reviersport