SV Straelen bereit für die Stadionrunde

//SV Straelen bereit für die Stadionrunde
Am Donnerstag geht es zu Viktoria Buchholz +++ Team von Stephan Houben will sich auch dort die Butter nicht vom Brot nehmen lassen

Stephan Houben, Trainer des Landesliga-Tabellenführers, und seine Mannschaft wollen sich den Aufstieg in die Oberliga auf den letzten Metern nicht mehr nehmen lassen. Der Verein plant für die nächste Saison mit einem 23-Mann-Kader.

Viktoria Buchholz – SV Straelen (Donnerstag, 19.30 Uhr). Erstmals in der laufenden Saison hat der Tabellenführer zuletzt etwas geschwächelt. Nach einem 1:2 beim FSV Duisburg – das entscheidende Gegentor fiel erst in der Nachspielzeit – musste sich die Mannschaft am Sonntag mit einem 1:1 gegen den ESC Rellinghausen begnügen. An der komfortablen Situation der Grün-Gelben in Sachen „Mission Oberliga-Aufstieg“ hat sich allerdings fast nichts geändert. Acht Spieltage vor Saisonende beträgt der Vorsprung auf Rang drei und somit den ersten Nichtaufstiegsplatz acht Punkte – der Verein kann für die fünfthöchste Spielklasse planen.Und tut dies bereits auch fleißig. Der Kader für die kommende Saison hat längst konkrete Formen angenommen. „Ich möchte mit 20 Feldspielern und drei Torhütern in die neue Spielzeit gehen“, sagt Trainer Stephan Houben. Die gute Nachricht: 18 Spieler haben mehr oder weniger bereits ihre Zusage gegeben – zu klären sind nur noch einige Details. Auf der anderen Seite stehen drei Abgänge fest. Der 35-jährige Mittelfeldspieler Tom van Bergen wird seine aktive Laufbahn bei einem anderen Verein ausklingen lassen oder den Einstieg ins Trainergeschäft wagen. Der 40-jährige Ersatztorhüter Marcel Siepmann wird sich ebenfalls verabschieden. Bezirksligist GSV Geldern hat schon Interesse am Routinier signalisiert. Richtig weh tut die Rückkehr von Thorsten Lippold zu seinem Heimatverein SV Lürrip. Der Stürmer hat nicht nur wegen seiner bislang 16 Tore großen Anteil an der einmaligen Bilanz des SV Straelen. Der 28-Jährige ist allerdings beruflich stark eingespannt und möchte mehr Zeit für seine Familie haben.

„Momentan gehe ich davon aus, dass wir für die neue Saison noch vier Feldspieler und einen Torhüter verpflichten. Die ersten losen Gespräche haben wir geführt“, sagt Houben. Der Coach ist zwar in der vergangenen Woche vom sofortigen Rücktritt von Sportdirektor Ilja Ludenberg überrascht worden, fühlt sich an der Römerstraße aber keinesfalls allein gelassen.

„Ich habe in Khaled Daftari und Stefan Post zwei überragende Co-Trainer an meiner Seite. Außerdem ist Horst Kucharz der beste Fußball-Obmann, den man sich als Trainer wünschen kann. Wir können die Aufgaben weiterhin auf viele fähige Menschen verteilen“, erklärt Houben. Dazu gehört ab sofort auch Markus Brock, der sich vorrangig um die Straelener Fangkünstler kümmern soll. Der Mönchengladbacher war einst selbst ein erfolgreicher Landesliga-Torhüter (Blau-Weiß Meer, VfL Tönisberg) und trainierte zuletzt die A-Junioren des SV Lürrip.

Und ausnahmsweise verrät der Straelener Sportchef sogar einmal das Erfolgsrezept, mit dem die Grün-Gelben den Aufstieg in den nächsten Wochen perfekt machen wollen. „Wenn wir unseren Gegnern kämpferisch auf Augenhöhe begegnen, holen wir die nötigen Punkte, weil dann unsere spielerischen Qualitäten den Ausschlag geben“, sagt Stephan Houben, der morgen mit seinen Jungs bei Viktoria Buchholz eine erfolgreiche Stadionrunde einläuten möchte. Den Hintergrund erklärt der designierte Meistermacher: „Eine Saison ist wie ein Marathonlauf. Und wir haben nicht die Absicht, uns von den Verfolgern auf den letzten Metern noch überholen zu lassen.“

Auf Duisburger Asche soll morgen Abend Saisonsieg Nummer 20 her. Weiterhin fällt Mittelfeldspieler Pascal Schmitz (erkrankt) aus; zuschauen muss vorerst Yodan Kim, der sich am Sonntag in den Schlussminuten die Rote Karte einhandelte. Torjäger Randy Grens möchte seine kleine Flaute beenden – beim 3:0 im Hinspiel erzielte der Niederländer alle Treffer.

Quelle: RP

By |2017-04-12T07:08:40+00:00April 12th, 2017|Allgemein|0 Comments

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