SV Straelen gewinnt Landesliga-Meisterschaft

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Der Aufstieg war bereits perfekt. Mit dem 4:0 gegen den VfL Repelen haben sich die Grün-Gelben auch den Titel gesichert.

Das gibt’s auch nicht alle Tage. Nach dem Abpfiff waren im Stadion an der Römerstraße nur zufriedene Gesichter zu sehen. Die Spieler, Verantwortlichen und Fans des SV Straelen hatten auch allen Grund dazu. Schließlich ist der Mannschaft, die bereits in der Vorwoche den Aufstieg in die Oberliga perfekt gemacht hatte, seit Sonntag auch die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Während die Grün-Gelben einen ungefährdeten 4:0-Erfolg gegen den VfL Repelen feierten, kassierte Mitaufsteiger VfB Speldorf beim SV Sonsbeck in der Nachspielzeit noch den Ausgleich zum 2:2-Endstand.

Für die gute Laune bei den Gästen aus Moers lieferte VfL-Trainer Sascha Weyen die Erklärung: „Wir haben gerade erfahren, dass der SV Schwafheim in Niederwenigern verloren hat. Damit haben wir unser Saisonziel Klassenerhalt erreicht.“ Meistermacher Stephan Houben reagierte sichtlich erleichtert auf die Nachricht aus Sonsbeck. „Gut, dass sich das Thema Meisterschaft jetzt auch erledigt hat. Es hätte mich schon genervt, wenn wir Platz eins noch aus der Hand gegeben hätten“, bekannte der Coach.

Grund zur Freude hatten noch viele weitere Protagonisten des letzten Straelener Heimspiels der Erfolgssaison. Beispielsweise die beiden Torjäger im grün-gelben Dress. Während Thorsten Lippold seinen letzten Auftritt an der Römerstraße mit einem Kopfballtreffer krönte – zum zwischenzeitlichen 2:0 in der 43. Minute – schoss Randy Grens nach dem Seitenwechsel seine Saisontore Nummer 24 und 25.

Oder Tom van Bergen. Der Niederländer war ebenso wie Lippold und die beiden Ersatztorhüter Marcel Siepmann und Thorben Gbur von SVS-Präsident Hermann Tecklenburg und Obmann Horst Kucharz vor dem Anpfiff verabschiedet worden – zur Erinnerung gab’s jeweils einen Pokal, einen Wimpel und ein großes Mannschaftsfoto zur Erinnerung. Die weiblichen van-Bergen-Fans hatten sich noch eine weitere Überraschung einfallen lassen und ein Transparent mit der Aufschrift „Tom Kampioen“ an der Bande platziert.

Oder Khaled Daftari. Der Co-Trainer des SV Straelen strahlte immer noch über das ganze Gesicht, weil sich „sein“ 1. FC Köln tags zuvor nach einer gefühlten Ewigkeit wieder für einen europäischen Wettbewerb qualifiziert hatte – schönere Fußball-Wochenenden gibt’s selten.

Nicht zu vergessen Hermann Tecklenburg. Der Präsident hatte in der Anfangsphase der Partie auf der Tribüne noch ein wenig gegrantelt, weil der Gastgeber gegen einen kompakt stehenden Gegner das Spiel über die Flügel zunächst allzu sehr vernachlässigt hatte. Doch mit zunehmender Dauer zeigte sich auch der kritische Vereinsboss zufrieden. Zum einen, weil nach der Einwechslung von Philipp Brouwers und Yodan Kim auch auf den Außenpositionen wesentlich mehr Betrieb herrschte. Zum anderen, weil nach einer insgesamt ordentlichen Vorstellung ein standesgemäßer Erfolg heraussprang. Tecklenburg deutete an, in Kürze die eine oder andere Verstärkung für die fünfthöchste Spielklasse zu präsentieren. „Wir wollen uns schließlich nicht zu einer Fahrstuhl-Mannschaft entwickeln. Und dafür müssen wir rechtzeitig die Voraussetzungen schaffen“, sagte er.

Zur Erinnerung an alle Fußballfreunde: Die Meisterschaft ist zwar ganz im Sinne des SV Straelen verlaufen, aber noch nicht vorbei. Bevor sich die meisten Spieler samt Trainerstab am 29. Mai auf den Weg nach Mallorca machen, steht einen Tag zuvor noch der letzte Spieltag in der Landesliga auf dem Programm. Und der ist zumindest für den Straelener Gegner noch von Bedeutung. Gastgeber TuS Essen-West kann sich am kommenden Sonntag mit einem Sieg gegen den Meister zumindest in die Relegation retten. Doch der künftige Oberligist denkt überhaupt nicht daran, Geschenke zu verteilen. Houben: „Wir nehmen dieses Spiel noch einmal sehr ernst. Das gebietet allein schon die Fairness gegenüber den Essener Konkurrenten im Abstiegskampf.“

Quelle: RP

By |2017-05-22T08:55:37+00:00Mai 22nd, 2017|Allgemein, Senioren, Verein|0 Comments

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