SV Straelen ist wieder Tabellenführer

//SV Straelen ist wieder Tabellenführer
Trainer Dietmar Schacht feiert einen gelungenen Einstand. Der Aufsteiger macht mit dem 3:0 beim FSV Vohwinkel seinen fünften Auswärtssieg perfekt. Randy Grens beendet seine Torflaute und trifft doppelt.

Schön, schöner, SV Straelen: Nach der unglücklichen 0:1-Heimniederlage gegen den VfB Hilden hat sich der Oberliga-Aufsteiger am Sonntag eindrucksvoll zurückgemeldet. Im Duell der Neulinge behielt die Mannschaft in Wuppertal beim FSV Vohwinkel letztlich souverän mit 3:0 (0:0) die Oberhand. Und bescherte damit ihrem neuen Trainer Dietmar Schacht einen gelungenen Einstand.

Da wenige Kilometer entfernt TuRU Düsseldorf mit 0:2 beim Cronenberger SC das Nachsehen hatte, hat der SV Straelen im Handstreich die Tabellenspitze zurückerobert.Schacht, der am Donnerstagabend seine erste Trainingseinheit an der Römerstraße geleitet hatte, musste die bewährte Mannschaft der vergangenen Wochen zwangsläufig auf einer Position ändern. Jannik Stevens, zweifelsohne bester Linksverteidiger der Liga, musste wegen einer fiebrigen Erkältung passen. Für ihn kam Marvin Hitzek zum Einsatz, der seine Sache ausgezeichnet machte.

Den knapp 120 Zuschauern bot sich das mittlerweile gewohnte Bild, wenn der SV Straelen kickt. Die Stärke der Grün-Gelben hat sich bei der Konkurrenz längst herumgesprochen. Die Gegner konzentrieren sich zunächst auf die eigene Abwehr und vertrauen auf Konter, während der Neuling irgendwie versuchen muss, den Riegel zu knacken. Letzteres gelang in der ersten Halbzeit nicht, weil in der Endphase Rene Jansen und Yodan Kim jeweils knapp scheiterten.

Kurz nach der Pause musste der mitgereiste Straelener Anhang einige Schrecksekunden überstehen. Mit zwei Glanzparaden verhinderte Torhüter Keisuke Ishibashi den drohenden Rückstand – zunächst wehrte er einen Schuss aufs lange Eck ab, anschließend war er mit einer Fußabwehr zur Stelle. Damit hatte der ansonsten eher harmlose FSV Vohwinkel sein Pulver allerdings auch schon verschossen.

Und das gestrige Spiel hatte für den SV Straelen noch ein Bonbon auf Lager. Randy Grens hatte am 13. August gegen die SSVg. Velbert das erste Oberliga-Tor für den Aufsteiger geschossen. Seitdem hatte der Niederländer Spiel für Spiel unermüdlich gerackert und Lücken für seine Teamgefährten gerissen. Aber eben nicht mehr getroffen – und so etwas nagt am Selbstvertrauen eines Torjägers. 67 Minuten waren in der „HAKO-Arena Lüntenbeck“ gespielt, als der 27-Jährige der Flaute ein Ende setzte. Am gegnerischen Fünfmeterraum luchste er einem Verteidiger den Ball ab und knallte diesen ins Netz – ein typischer Grens. Und wenn Randy erst einmal auf den Geschmack gekommen ist, wird’s für die Gegner gefährlich. Nur zehn Minuten später vollendete er sein Torjäger-Comeback. Grens nahm ein langes Zuspiel von Aram Abdelkarim auf – und schon stand’s 2:0 für den SV Straelen. Damit war der Deckel drauf. Der Gegner hatte sich sichtlich mit der Heimniederlage abgefunden. Kurz vor dem Abpfiff durfte Rene Jansen noch sein sechstes Saisontor schießen – alles wieder im grün-gelben Bereich.

Nächste Woche muss der Tabellenführer schon wieder auswärts ran. Dann tritt der SV Straelen zum Spitzenspiel beim Verfolger TuRU Düsseldorf an, der seinerseits auf eigenem Platz noch ungeschlagen ist. Die Vorfreude ist da, doch der Neuling gibt sich bescheiden und bleibt auf dem Teppich. Der sportliche Leiter Kato Sürün nennt die Devise: „Wir denken von Spiel zu Spiel.“

Quelle: RP

By |2017-10-09T08:57:39+00:00Oktober 9th, 2017|Senioren|0 Comments

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