SV Straelen jetzt schon Tabellenvierter

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Regionalliga West

Mit einem unter dem Strich verdienten 2:0 gegen den Bonner SC setzt der Aufsteiger seine beeindruckende Erfolgsserie fort. Shun Terada und der eingewechselte Denis Sitter treffen in der Schlussphase.

Der SV Straelen sorgt als Aufsteiger in der Regionalliga West weiterhin mächtig für Furore. Nach dem 2:0 (0:0)-Sieg gegen den Bonner SC grüßt die Mannschaft von Trainer Marcus John mittlerweile vom vierten Tabellenplatz und ist damit die Mannschaft der Stunde. Die Grün-Gelben haben nach zwölf Spieltagen unter anderen die Traditionsclubs Rot-Weiß Essen und Rot-Weiß Oberhausen hinter sich gelassen.
Alles nur eine Momentaufnahme? Trainer Marcus John bremste nach dem Abpfiff jedenfalls in seiner bekannt bescheidenen Art die Erwartungen. „Das Saisonziel wird nicht nach oben korrigiert, auch wenn von außen natürlich viel Euphorie an uns herangetragen wird. In der Tabelle geht es sehr eng zu. Und meine Mannschaft wird sicherlich auch noch Phasen in der Saison überstehen müssen, wo es einmal nicht so gut läuft.“

Bei aller Zurückhaltung: Die Verantwortlichen des SV Straelen haben eine Mannschaft zusammengestellt, die in dieser Form jedenfalls nichts mit dem Abstiegskampf zu tun hat. Am Samstag feierte ein weiterer Ex-Profi seine Premiere an der Römerstraße: Tugrul Erat, in der vergangenen Saison noch für den Zweitligisten MSV Duisburg am Ball, kam wie erwartet als rechter Außenverteidiger zum Einsatz. In der 57. Minute wurde er von Yodan Kim abgelöst. „Er hat seine Sache ganz gut gemacht, jedoch ist natürlich noch eine Menge Luft nach oben. Man merkt ganz einfach, dass er noch nicht so lange bei uns ist und ihm auch noch etwas die Kraft fehlt“, erklärte Marcus John nach der Partie.

Zum Spiel: In der ersten Halbzeit wurde den 420 Zuschauern im Stadion an der Römerstraße einmal mehr demonstriert, wo es bei den Gastgebern noch hakt: in der Offensive. Gäste-Torwart Alexander Monath wurde nicht ein einziges Mal ernsthaft geprüft und erlebte eine ruhige erste Hälfte. Der Angriffsreihe der Hausherren fiel überhaupt nichts Kreatives ein, um die Gäste ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Torjäger Shun Terada hing ebenso wie die Außenstürmer Björn Kluft und Aram Abdelkarim in der Luft. Zwei Mini-Chancen durch Jannik Stevens, der einen Tick zu spät kam (22.), sowie ein abgefälschter Schuss von Abdelkarim nach einer halben Stunde waren die einzig nennenswerten Möglichkeiten für den SV Straelen.

Ganz anders die Bonner, die durch einen Kopfball von Torjäger David Bors gegen die Laufrichtung des Straelener Keepers Martin Kompalla um ein Haar in Führung gegangen wären (23.). Sieben Minuten vor der Pause war es wiederum Bors, der nach einem Doppelpass völlig ungehindert durch den Strafraum marschieren konnte – sein Schuss wurde im allerletzten Moment zur Ecke geklärt. „Wir waren die aktivere Mannschaft und müssen hier einfach in Führung gehen“, trauerte BSC-Coach Daniel Zillken in der Pressekonferenz den vergebenen Möglichkeiten nach.

Marcus John war mit der ersten Hälfte ganz und gar nicht einverstanden. „Ich habe meine Mannschaft in der Pause gefragt, ob wir so langsam mal den Hintern aus der Hose nehmen und uns in der Offensive mehr zutrauen. Wir sind mit einem schlechten 0:0 in die Kabine gegangen und hätten uns über einen Rückstand nicht beschweren können.“

Straelen kam deutlich verbessert aus der Kabine zurück aufs Spielfeld. Plötzlich wurde viel mutiger nach vorne gespielt, ohne jedoch die ganz großen Möglichkeiten zur Führung zu haben. Ein Distanzschuss von Abdelkarim, den Alexander Monath entschärfte, war da noch die beste Möglichkeit (54.). Fünf Minuten später forderten die Zuschauer Strafstoß, nachdem Shun Terada im Strafraum ins Stolpern geraten war. Doch die Pfeife von Schiedsrichter Philipp Hüwe (Coesfeld) blieb stumm.

Auch die Gäste hatten Chancen zum Führungstreffer. Die beste vergab Markus Wipperfürth, der zu lange zögerte (70.). Adis Omerbasic und Somuah vergaben weitere Möglichkeiten. Neun Zeigerumdrehungen vor dem Schlusspfiff nahm das Happy-End für den SV Straelen seinen Lauf. Nach einer flachen Hereingabe von der linken Seite von Abdelkarim netzte Shun Terada aus kurzer Distanz zur viel umjubelten Führung für die Gastgeber ein.

Als der Gegner alles nach vorne warf, schickte erneut Abdelkarim den eingewechselten Denis Sitter auf die Reise, der keine Mühe hatte, den Ball an Monath vorbei im Kasten unterzubringen (89.). Mächtig angefressen von der Leistung seiner Mannschaft im zweiten Durchgang zeigte sich Gäste-Coach Daniel Zillken. „Ich bin tief enttäuscht von der zweiten Hälfte. Wir haben nachlässig und schlampig gespielt. Niemand wollte den Ball haben. So kann man kein Fußballspiel gewinnen.“

Mit einem unter dem Strich verdienten 2:0 gegen den Bonner SC setzt der Aufsteiger seine beeindruckende Erfolgsserie fort. Shun Terada und der eingewechselte Denis Sitter treffen in der Schlussphase.

Der SV Straelen sorgt als Aufsteiger in der Regionalliga West weiterhin mächtig für Furore. Nach dem 2:0 (0:0)-Sieg gegen den Bonner SC grüßt die Mannschaft von Trainer Marcus John mittlerweile vom vierten Tabellenplatz und ist damit die Mannschaft der Stunde. Die Grün-Gelben haben nach zwölf Spieltagen unter anderen die Traditionsclubs Rot-Weiß Essen und Rot-Weiß Oberhausen hinter sich gelassen.
Alles nur eine Momentaufnahme? Trainer Marcus John bremste nach dem Abpfiff jedenfalls in seiner bekannt bescheidenen Art die Erwartungen. „Das Saisonziel wird nicht nach oben korrigiert, auch wenn von außen natürlich viel Euphorie an uns herangetragen wird. In der Tabelle geht es sehr eng zu. Und meine Mannschaft wird sicherlich auch noch Phasen in der Saison überstehen müssen, wo es einmal nicht so gut läuft.“

Bei aller Zurückhaltung: Die Verantwortlichen des SV Straelen haben eine Mannschaft zusammengestellt, die in dieser Form jedenfalls nichts mit dem Abstiegskampf zu tun hat. Am Samstag feierte ein weiterer Ex-Profi seine Premiere an der Römerstraße: Tugrul Erat, in der vergangenen Saison noch für den Zweitligisten MSV Duisburg am Ball, kam wie erwartet als rechter Außenverteidiger zum Einsatz. In der 57. Minute wurde er von Yodan Kim abgelöst. „Er hat seine Sache ganz gut gemacht, jedoch ist natürlich noch eine Menge Luft nach oben. Man merkt ganz einfach, dass er noch nicht so lange bei uns ist und ihm auch noch etwas die Kraft fehlt“, erklärte Marcus John nach der Partie.

Zum Spiel: In der ersten Halbzeit wurde den 420 Zuschauern im Stadion an der Römerstraße einmal mehr demonstriert, wo es bei den Gastgebern noch hakt: in der Offensive. Gäste-Torwart Alexander Monath wurde nicht ein einziges Mal ernsthaft geprüft und erlebte eine ruhige erste Hälfte. Der Angriffsreihe der Hausherren fiel überhaupt nichts Kreatives ein, um die Gäste ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Torjäger Shun Terada hing ebenso wie die Außenstürmer Björn Kluft und Aram Abdelkarim in der Luft. Zwei Mini-Chancen durch Jannik Stevens, der einen Tick zu spät kam (22.), sowie ein abgefälschter Schuss von Abdelkarim nach einer halben Stunde waren die einzig nennenswerten Möglichkeiten für den SV Straelen.

Ganz anders die Bonner, die durch einen Kopfball von Torjäger David Bors gegen die Laufrichtung des Straelener Keepers Martin Kompalla um ein Haar in Führung gegangen wären (23.). Sieben Minuten vor der Pause war es wiederum Bors, der nach einem Doppelpass völlig ungehindert durch den Strafraum marschieren konnte – sein Schuss wurde im allerletzten Moment zur Ecke geklärt. „Wir waren die aktivere Mannschaft und müssen hier einfach in Führung gehen“, trauerte BSC-Coach Daniel Zillken in der Pressekonferenz den vergebenen Möglichkeiten nach.

Marcus John war mit der ersten Hälfte ganz und gar nicht einverstanden. „Ich habe meine Mannschaft in der Pause gefragt, ob wir so langsam mal den Hintern aus der Hose nehmen und uns in der Offensive mehr zutrauen. Wir sind mit einem schlechten 0:0 in die Kabine gegangen und hätten uns über einen Rückstand nicht beschweren können.“

Quelle: RP

Straelen kam deutlich verbessert aus der Kabine zurück aufs Spielfeld. Plötzlich wurde viel mutiger nach vorne gespielt, ohne jedoch die ganz großen Möglichkeiten zur Führung zu haben. Ein Distanzschuss von Abdelkarim, den Alexander Monath entschärfte, war da noch die beste Möglichkeit (54.). Fünf Minuten später forderten die Zuschauer Strafstoß, nachdem Shun Terada im Strafraum ins Stolpern geraten war. Doch die Pfeife von Schiedsrichter Philipp Hüwe (Coesfeld) blieb stumm.

Auch die Gäste hatten Chancen zum Führungstreffer. Die beste vergab Markus Wipperfürth, der zu lange zögerte (70.). Adis Omerbasic und Somuah vergaben weitere Möglichkeiten. Neun Zeigerumdrehungen vor dem Schlusspfiff nahm das Happy-End für den SV Straelen seinen Lauf. Nach einer flachen Hereingabe von der linken Seite von Abdelkarim netzte Shun Terada aus kurzer Distanz zur viel umjubelten Führung für die Gastgeber ein.

Als der Gegner alles nach vorne warf, schickte erneut Abdelkarim den eingewechselten Denis Sitter auf die Reise, der keine Mühe hatte, den Ball an Monath vorbei im Kasten unterzubringen (89.). Mächtig angefressen von der Leistung seiner Mannschaft im zweiten Durchgang zeigte sich Gäste-Coach Daniel Zillken. „Ich bin tief enttäuscht von der zweiten Hälfte. Wir haben nachlässig und schlampig gespielt. Niemand wollte den Ball haben. So kann man kein Fußballspiel gewinnen.“

Mit einem unter dem Strich verdienten 2:0 gegen den Bonner SC setzt der Aufsteiger seine beeindruckende Erfolgsserie fort. Shun Terada und der eingewechselte Denis Sitter treffen in der Schlussphase.

Der SV Straelen sorgt als Aufsteiger in der Regionalliga West weiterhin mächtig für Furore. Nach dem 2:0 (0:0)-Sieg gegen den Bonner SC grüßt die Mannschaft von Trainer Marcus John mittlerweile vom vierten Tabellenplatz und ist damit die Mannschaft der Stunde. Die Grün-Gelben haben nach zwölf Spieltagen unter anderen die Traditionsclubs Rot-Weiß Essen und Rot-Weiß Oberhausen hinter sich gelassen.

Alles nur eine Momentaufnahme? Trainer Marcus John bremste nach dem Abpfiff jedenfalls in seiner bekannt bescheidenen Art die Erwartungen. „Das Saisonziel wird nicht nach oben korrigiert, auch wenn von außen natürlich viel Euphorie an uns herangetragen wird. In der Tabelle geht es sehr eng zu. Und meine Mannschaft wird sicherlich auch noch Phasen in der Saison überstehen müssen, wo es einmal nicht so gut läuft.“

Bei aller Zurückhaltung: Die Verantwortlichen des SV Straelen haben eine Mannschaft zusammengestellt, die in dieser Form jedenfalls nichts mit dem Abstiegskampf zu tun hat. Am Samstag feierte ein weiterer Ex-Profi seine Premiere an der Römerstraße: Tugrul Erat, in der vergangenen Saison noch für den Zweitligisten MSV Duisburg am Ball, kam wie erwartet als rechter Außenverteidiger zum Einsatz. In der 57. Minute wurde er von Yodan Kim abgelöst. „Er hat seine Sache ganz gut gemacht, jedoch ist natürlich noch eine Menge Luft nach oben. Man merkt ganz einfach, dass er noch nicht so lange bei uns ist und ihm auch noch etwas die Kraft fehlt“, erklärte Marcus John nach der Partie.

Zum Spiel: In der ersten Halbzeit wurde den 420 Zuschauern im Stadion an der Römerstraße einmal mehr demonstriert, wo es bei den Gastgebern noch hakt: in der Offensive. Gäste-Torwart Alexander Monath wurde nicht ein einziges Mal ernsthaft geprüft und erlebte eine ruhige erste Hälfte. Der Angriffsreihe der Hausherren fiel überhaupt nichts Kreatives ein, um die Gäste ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Torjäger Shun Terada hing ebenso wie die Außenstürmer Björn Kluft und Aram Abdelkarim in der Luft. Zwei Mini-Chancen durch Jannik Stevens, der einen Tick zu spät kam (22.), sowie ein abgefälschter Schuss von Abdelkarim nach einer halben Stunde waren die einzig nennenswerten Möglichkeiten für den SV Straelen.

Ganz anders die Bonner, die durch einen Kopfball von Torjäger David Bors gegen die Laufrichtung des Straelener Keepers Martin Kompalla um ein Haar in Führung gegangen wären (23.). Sieben Minuten vor der Pause war es wiederum Bors, der nach einem Doppelpass völlig ungehindert durch den Strafraum marschieren konnte – sein Schuss wurde im allerletzten Moment zur Ecke geklärt. „Wir waren die aktivere Mannschaft und müssen hier einfach in Führung gehen“, trauerte BSC-Coach Daniel Zillken in der Pressekonferenz den vergebenen Möglichkeiten nach.

Marcus John war mit der ersten Hälfte ganz und gar nicht einverstanden. „Ich habe meine Mannschaft in der Pause gefragt, ob wir so langsam mal den Hintern aus der Hose nehmen und uns in der Offensive mehr zutrauen. Wir sind mit einem schlechten 0:0 in die Kabine gegangen und hätten uns über einen Rückstand nicht beschweren können.“

Straelen kam deutlich verbessert aus der Kabine zurück aufs Spielfeld. Plötzlich wurde viel mutiger nach vorne gespielt, ohne jedoch die ganz großen Möglichkeiten zur Führung zu haben. Ein Distanzschuss von Abdelkarim, den Alexander Monath entschärfte, war da noch die beste Möglichkeit (54.). Fünf Minuten später forderten die Zuschauer Strafstoß, nachdem Shun Terada im Strafraum ins Stolpern geraten war. Doch die Pfeife von Schiedsrichter Philipp Hüwe (Coesfeld) blieb stumm.

Auch die Gäste hatten Chancen zum Führungstreffer. Die beste vergab Markus Wipperfürth, der zu lange zögerte (70.). Adis Omerbasic und Somuah vergaben weitere Möglichkeiten. Neun Zeigerumdrehungen vor dem Schlusspfiff nahm das Happy-End für den SV Straelen seinen Lauf. Nach einer flachen Hereingabe von der linken Seite von Abdelkarim netzte Shun Terada aus kurzer Distanz zur viel umjubelten Führung für die Gastgeber ein.

Als der Gegner alles nach vorne warf, schickte erneut Abdelkarim den eingewechselten Denis Sitter auf die Reise, der keine Mühe hatte, den Ball an Monath vorbei im Kasten unterzubringen (89.). Mächtig angefressen von der Leistung seiner Mannschaft im zweiten Durchgang zeigte sich Gäste-Coach Daniel Zillken. „Ich bin tief enttäuscht von der zweiten Hälfte. Wir haben nachlässig und schlampig gespielt. Niemand wollte den Ball haben. So kann man kein Fußballspiel gewinnen.“

Quelle: RP
Foto: Rheinzoom.photo

By |2018-10-07T20:20:45+00:00Oktober 7th, 2018|Allgemein, Senioren, Verein|0 Comments

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