SV Straelen noch mit Licht und Schatten

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Regionalliga-Aufsteiger überzeugt gegen israelische Profis und enttäuscht gegen Hessenligisten.

Knapp zwei Wochen vor dem Saisonstart präsentiert sich Regionalligist SV Straelen noch mit Licht und Schatten. Am Freitagabend lieferten die Grün-Gelben zunächst ihre bislang wohl beste Vorstellung im Rahmen der Vorbereitung. Im niederländischen Baarlo unweit von Venlo überzeugte der Viertliga-Neuling gegen den israelischen Spitzenclub Maccabi Haifa, in der Vergangenheit regelmäßiger Gast in der Europa-League.

Unter dem Strich behielten die Vollprofis, die zurzeit ein Trainingslager in den Niederlanden absolvieren, zwar standesgemäß mit 4:0 (1:0) die Oberhand. Doch speziell in der ersten Halbzeit war der SV Straelen ein mindestens gleichwertiger Gegner. So stürzte Linksaußen Drilon Istrefi die gegnerische Abwehr in der Anfangsphase ein ums andere Mal in Verlegenheit. In zwei Situationen verließ ihn beim Abschluss im letzten Moment der nötige Mut. Ansonsten wäre der Außenseiter mit hoher Wahrscheinlichkeit in Führung gegangen.

Gute Noten verdienten sich außerdem Mittelfeldantreiber Kevin Weggen, Angreifer Ahmad Jafari und Innenverteidiger Cedrik Mvondo, 20-jähriger Neuzugang vom Regionalligisten Berliner AK. „In diesem Spiel haben wir gezeigt, dass wir durchaus bereits in der Lage sind, auch stärkere Gegner zu ärgern. In der ersten Halbzeit hätten wir eigentlich in Führung gehen müssen. Drei Gegentore haben wir uns in der Schlussphase eingefangen, nachdem wir einige Male gewechselt hatten“, sagte Khaled Daftari, der die Mannschaft zurzeit mit seinem Co-Trainer-Kollegen Stefan Post betreut – Chefcoach Marcus John hat seinen Sommerurlaub angetreten.

Der erste Straelener Gegentreffer in der Partie, die auf Wunsch des Gegners weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen wurde, war im Grunde genommen gar keiner. In der 44. Minute klärte Angreifer Meguru Odagaki im Anschluss an einen Eckball per Kopf eindeutig vor der Torlinie – der Schiedsrichter hatte allerdings eine andere Sicht der Dinge und entschied auf 1:0 für Maccabi.

Daftari: „Obwohl es am Ende noch recht deutlich geworden ist, war das ein gelungener Test. Schließlich werden wir es auch in Zukunft häufiger einmal mit starken Gegnern zu tun bekommen, die uns spielerisch etwas voraus haben.“ Am Samstag musste die Straelener Mannschaft allerdings bei sommerlichen Temperaturen den intensiven Trainingseinheiten etwas Tribut zollen. Auf dem Trainingsplatz im Stadion an der Römerstraße kassierten die Grün-Gelben gegen den ambitionierten Hessenligisten FC Gießen eine 0:3 (0:0)-Niederlage. „Man hat am Abend zuvor gesehen, dass wir es besser können. Aber die Spieler müssen noch verinnerlichen, dass wir inzwischen das Etikett Regionalliga tragen. Und da legen sich unterklassige Gegner mitunter in den Testspielen besonders ins Zeug“, erklärte Daftari.

Am kommenden Mittwoch, 18. Juli, können die Straelener Kicker noch einmal einen freien Tag genießen. Ansonsten gehen die Vorbereitungen auf das Projekt Regionalliga in unverminderter Intensität weiter. Bevor es am 28. Juli mit dem Auftritt beim Titelaspiranten Rot-Weiß Oberhausen im Niederrheinstadion erstmals ernst wird, dürfen sich die Straelener Fans noch auf einen Leckerbissen freuen. Am nächsten Samstag, 21. Juli, wird im Rahmen der Saisoneröffnung um 18.30 Uhr das Testspiel gegen den Drittligisten Fortuna Köln angepfiffen. Einen Tag später folgt noch der Auftritt beim Mittelrheinligisten FC Wegberg-Beeck.

Danach dürften die Verantwortlichen die Elf im Kopf haben, mit der der SV Straelen das Abenteuer Vierte Liga in Angriff nimmt.

Quelle: RP

By |2018-07-16T11:35:22+00:00Juli 16th, 2018|Senioren, Verein|0 Comments

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