SV Straelen schon wieder meisterlich

//SV Straelen schon wieder meisterlich
Der Tabellenführer verkraftet  den Ausfall von vier Stammspielern problemlos und schlägt den PSV Wesel verdient mit 3:1 (2:0).
Horst Kucharz hatte es schon vor dem Anpfiff gewusst. „Wesel hat vier Spiele in Folge gewonnen und wird entsprechend selbstbewusst auftreten. Das ist gut für uns, weil wir die entsprechenden Räume bekommen“, prophezeite der Fußball-Obmann des SV Straelen.

Und der alte Fuchs sollte Recht behalten. Denn der PSV Wesel machte exakt den Fehler, den sich eine Mannschaft in der laufenden Saison gegen den designierten Landesliga-Meister nicht erlauben darf. Wer mitspielt, wird bestraft – diese Erfahrung musste am Mittwochabend vor rund 150 Besuchern an der Römerstraße ein weiteres Gästeteam machen.Der Spitzenreiter lieferte auf dem Ascheplatz über weite Strecken erneut eine meisterliche Vorstellung. Diesmal begnügte sich die Mannschaft um Trainer Stephan Houben mit einem 3:1 (2:0)-Erfolg. Wobei Saisonsieg Nummer 19 im Grunde genommen schon nach zehn Minuten eingetütet war. Der PSV Wesel hatte sich im Vorfeld tatsächlich etwas ausgerechnet und trat beherzt den Gang in des Gegners Hälfte an. Die pfeilschnellen Angreifer des SV Straelen ließen sich nicht zweimal bitten. Nach 180 Sekunden zündete Rene Jansen auf der linken Seite erstmals den Turbo. Seine Maßflanke erreichte Sturmpartner Thorsten Lippold, der mit einem platzierten Kopfball PSV-Keeper Sebastian Kaiser keine Chance ließ. Nur sechs Minuten später zeigte Lukas Rix der Weseler Verteidigung die Hacken. Eine flache Hereingabe auf David Kalokoh, dieser schiebt aus kurzer Distanz zum 2:0 ein – und schon hatte der SV Straelen die nächste Etappe auf dem Weg in die Oberliga gemeistert.

Der PSV Wesel steckte zwar nicht auf. Sebastian Eisenstein, mit Abstand bester Gästeakteur, hatte zwei gute Szenen. In der 21. Minute senkte sich ein Kopfball des Angreifers knapp über die Latte, zehn Minuten später traf er per Kopf, stand dabei aber im Abseits. Die besseren Chancen gehörten allerdings weiterhin dem Spitzenreiter, der am Mittwoch ohne Torjäger Randy Grens und Yodan Kim (beide Gelbsperre) sowie die Mittelfeld-Asse Pascal Schmitz und Fabio Ribeiro auskommen musste. Jannis Pütz zwang Kaiser zu einer Glanzparade (24.), Daniel Vogel donnerte aus vollem Lauf eine Direktabnahme an die Latte (35.).

Zu allem Überfluss schwächten sich die Gäste unmittelbar vor dem Pausenpfiff auch noch selbst. Mehrere Spieler des PSV Wesel reklamierten ein vermeintliches Handspiel von Jannis Pütz. Oliver Vos vergriff sich dabei gegenüber Schiedsrichter Ingo Heemsoth in der Wortwahl – der Unparteiische aus Duisburg zückte sofort die Rote Karte.

Der Deckel war zu diesem Zeitpunkt längst drauf. Und nach dem Seitenwechsel dauerte es nur fünf Minuten, bis Thorsten Lippold mit seinem Saisontreffer Nummer 15 ihn endgültig fest zuschraubte. Nach Vorarbeit von Pütz tankte er sich auf der rechten Seite durch und erhöhte auf 3:0. Der PSV Wesel wurde in der Schlussphase für seinen couragierten Auftritt immerhin noch mit dem Ehrentreffer zum 3:1-Endstand belohnt. In der 72. Minute verwandelte Nico Giese einen von Sander Lenders verursachten Foulelfmeter.

Die wesentlichen Erkenntnisse aus dem unterhaltsamen Spiel: Der SV Straelen lässt sich auf dem Weg in die Oberliga nicht aufhalten und zieht an der Tabellenspitze einsam seine Kreise. Und der PSV Wesel wird die nötigen Punkte für den Klassenerhalt schon noch sammeln. Schließlich trifft man nicht alle Tage auf eine Ausnahmemannschaft, die für alle Eventualitäten gerüstet ist.

Quelle: RP

By |2017-03-30T06:36:56+00:00März 30th, 2017|Senioren|0 Comments

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