SV Straelen verpasst die Sensation

//SV Straelen verpasst die Sensation
Wuppertaler SV – SV Straelen 2:1 (1:0).

 Das war knapp. Der stark abstiegsgefährdete Nachwuchs der Grün-Gelben kämpfte am Sonntag auf dem Kunstrasenplatz des Wuppertaler Leistungszentrums aufopferungsvoll. Doch am Ende hatte die Mannschaft beim Tabellenführer mit 1:2 (0:1) das Nachsehen.

Der Bundesliga-Absteiger, der die sofortige Rückkehr ins Junioren-Oberhaus anstrebt, war zwar von Anfang an klar überlegen und machte enormen Druck. Folgerichtig hatte der Straelener Nachwuchs nur wenig Ballbesitz. Gelegentlich setzten die Gäste zu einem Konter an, doch die meisten dieser Angriffe verpufften wirkungslos.

Auf der anderen Seite kam der haushohe Favorit schon in der Anfangsphase zu seinen ersten Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. Die Straelener Spieler warfen sich vor die Bälle, standen defensiv größtenteils gut organisiert und konnten sich gelegentlich vom Dauerdruck befreien. Quasi mit dem Pausenpfiff passierte es dann doch noch: Der Wuppertaler SV ging nach einer Ecke mit 1:0 (45.) durch Mihai Bogoiu in Führung. Ein Klärungsversuch landete vor den Füßen des Angreifers, der mit einem strammen Schuss unten links versenkte. Die Straelener, die bis dahin vieles gut und richtig gemacht hatten, mussten sich jedoch keinen Vorwurf machen.

In Halbzeit zwei sahen die Zuschauer das gewohnte Bild. Der Tabellenführer diktierte das Geschehen und erhöhte in der 51. Minute auf 2:0. Ogün Serdar nahm einen missglückten Rückpass auf und ließ dem Straelener Keeper Nick Esser keine Abwehrchance. Auch in der Folgezeit hatte der Titelaspirant die besseren Chancen, versäumte aber den dritten Treffer. Und so wurde es in der Schlussphase tatsächlich noch einmal spannend. Denn der SV Straelen kam zurück – Justin Diederichs-Wendt erzielte in der 83. Minute nach einem sehenswerten Angriff über die rechte Seite den Anschlusstreffer.

Die Grün-Gelben setzten jetzt alles auf eine Karte und schlugen die Bälle mit dem Mut der Verzweiflung in den gegnerischen Strafraum. Doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen – es blieb beim 2:1 für den Favoriten. Die Straelener Talente ließen erkennen, dass sie sich im Kampf um den Klassenerhalt noch längst nicht aufgegeben haben. Die Grün-Gelben bleiben zwar vorerst Vorletzter, haben aber noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand. Die Qualifikationsrunde zur Niederrheinliga bleibt in Reichweite.

SV Straelen: N. Esser – Ring (56. Heyer), Schmermas, P. Hillar, Armbrüster, van Bühren (74. Diederichs-Wendt), Eickmanns, Putschbach, J.-N. Esser (70. Peters), Ridder (56. Groß), M. Hillar.

Quelle: Fupa

By | 2018-03-07T07:58:03+00:00 März 7th, 2018|Nachwuchs|0 Comments

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