SV Straelen vertagt Entscheidung in Sachen Oberliga-Aufstieg

//SV Straelen vertagt Entscheidung in Sachen Oberliga-Aufstieg

Der Tabellenführer musste sich Mittwochabend bei den Sportfreunden Niederwenigern mit einem 1:1 (1:0) begnügen.
Stephan Houben wusste am Mittwochabend schon vor dem Anpfiff, was Sache ist. Wie immer begrüßte der Trainer des Landesliga-Tabellenführers SV Straelen seinen gegnerischen Kollegen per Handschlag mit der knappen Ansage: „Gutes Spiel“. Von Ex-Profi Jürgen Margref, der inzwischen die Sportfreunde Niederwenigern trainiert, gab’s folgende Antwort: „Euch nicht“.

Und der Coach aus Hattingen, der mit seiner Mannschaft im Abstiegskampf inzwischen auf der sicheren Seite ist, hatte die Replik offenbar auch noch ernst gemeint. Denn auf ein gutes oder schönes Fußballspiel legte der Gastgeber keinen gesteigerten Wert. Einen eindrucksvollen Beweis lieferten die Sportfreunde zu Beginn der zweiten Halbzeit. Trotz einer 1:0-Pausenführung des SV Straelen – Außenverteidiger Marvin Hitzek hatte nach 17 Minuten getroffen – igelte sich der Tabellenelfte in der eigenen Hälfte ein. Und dachte gar nicht daran, auf irgendeine Weise ins Geschehen einzugreifen. „Ich habe die Zeit gestoppt. Wir sind sage und schreibe 12 Minuten und 38 Sekunden lang nicht gestört worden. So etwas habe ich noch nie erlebt“, sagte Houben, der in der Pause angeordnet hatte, auf lange Flankenschläge in den gegnerischen Strafraum zu verzichten.

Und dennoch büßte der Spitzenreiter am Ende noch zwei Punkte ein, was in Sachen Oberliga-Aufstieg allerdings keine Rolle spielen dürfte. In der 70. Minute starteten die Sportfreunde Niederwenigern ihren einzigen nennenswerten Angriff in der zweiten Hälfte. Nach einem Körperkontakt mit Fabio Ribeiro ging ein gegnerischer Stürmer im Strafraum zu Boden – Schiedsrichter Andre Schwanicke entschied zum Entsetzen des Straelener Anhangs auf Elfmeter. Ismail Anil Kisin ließ sich die Chance zum 1:1-Endstand nicht entgehen.

Damit hat der SV Straelen vier Runden vor Schluss „nur“ noch acht Punkte Vorsprung auf Rang drei, der eventuell noch zur Teilnahme an einer Relegation berechtigt. Diesen nimmt aktuell der VfL Rhede ein, der am Mittwoch mit 3:2 beim neuen Schlusslicht TuS Essen-West gewann. Aus dem Rennen um den Oberliga-Aufstieg dürfte sich hingegen der SV Sonsbeck um den ehemaligen Straelener Coach Sandro Scuderi verabschiedet haben, der eine bittere 2:3-Niederlage bei der Spielvereinigung Sterkrade-Nord hinnehmen musste.

SV Straelen: Gbur – Hitzek (80. Pütz), Lenders, Verlinden, Stevens, Kim, Ribeiro, Schmitz, Brouwers (63. Lippold), Grens, Jansen.

Quelle: RP

By |2017-05-04T06:24:16+00:00Mai 4th, 2017|Senioren|0 Comments

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