SV Straelen zu stark für den Rest der Liga

//SV Straelen zu stark für den Rest der Liga
Tabellenführer deklassiert die Spvgg. Sterkrade-Nord mit 8:0 (3:0). Vor knapp 300 begeisterten Zuschauern liefern die Grün-Gelben eine beeindruckende Vorstellung und haben jetzt bereits acht Punkte Vorsprung.

Spätestens seit Sonntag stehen die Zeichen an der Römerstraße nicht nur auf Sturm, sondern auf Oberliga. Von der ersten bis zur letzten Minute demonstrierte der Tabellenführer beim 8:0-Erfolg gegen die Spvgg. Sterkrade-Nordeindrucksvoll, dass er ganz einfach zu stark für die Landesliga ist. Die bedauernswerten Gäste aus Oberhausen, die aktuell immerhin Platz sechs belegen, waren einfach nur froh, als Schiedsrichter Jonas Nötzel dem einseitigen Geschehen ein Ende bereitete.

Der SV Straelen, der jetzt schon acht Punkte Vorsprung auf Verfolger Rot-Weiß Oberhausen II und neun Zähler auf einen Nichtaufstiegsplatz hat, ist ganz einfach zu stark für die Konkurrenz. Und zwar in allen Mannschaftsteilen.

Die Abwehr: An den beiden Innenverteidigern Daniel Vogel und Frederik Verlinden kommt höchstens Mitspieler Randy Grens in den Trainingseinheiten vorbei. Auf den Außenpositionen sorgen außerdem Philipp Cox (rechts) und Lukas Rix mit großer Übersicht dafür, dass der SV Straelen beinahe schon auf einen Torhüter verzichten kann. Marian Gbur war am Sonntag heilfroh, dass er in der 85. Minute wenigstens einmal einen gegnerischen Kopfball parieren durfte.

Das Mittelfeld: Auf der „Sechs“ erledigt Fabio Ribeiro den größten Teil der Arbeit, bevor das Bollwerk in seinem Rücken überhaupt einschreiten muss. Er harmoniert ausgezeichnet mit Pascal Schmitz. Der Neuzugang vom Oberligisten Sportfreunde Baumberg ist nach nur zwei Partien nicht mehr als Taktgeber aus dem Spiel der Grün-Gelben wegzudenken. Auf der rechten Seite fühlt sich der koreanische Auswahlspieler Yodan Kim pudelwohl, links kurbelt Thorsten Lippold als hängende Spitze die Offensivaktionen unermüdlich an.

Der Sturm: Auch der dritte Neuzugang in der Winterpause entpuppt sich als Volltreffer – im wahrsten Sinne des Wortes. Am vergangenen Sonntag hatte Rene Jansen in seinem Pflichtspiel-Debüt den Derbysieg beim 1. FC Kleve eingeleitet. Am Sonntag spielte er an der Seite von Randy Grens die Sterkrader Abwehr schwindlig – da reift ein neues Traumduo heran. Beide Straelener Angreifer durften einen Hattrick bejubeln – Jansen nach der Pause einen der Kategorie „lupenrein“.

Die Geschichte des Schützenfestes ist schnell erzählt. Denn nach gerade einmal 14 Minuten hatte der SV Straelen bereits alle Zweifel daran ausgeräumt, wer das Stadion an der Römerstraße als Sieger verlassen würde. Nach 180 Sekunden startete Randy Grens an der Mittellinie ein unwiderstehliches Solo und umkurvte schließlich auch noch Torhüter Christian Klingbeil: 1:0. Acht Minuten später die Kopie des Treffers zum 2:0-Endstand in Kleve: Eckball Pascal Schmitz an den kurzen Pfosten, Kopfball Frederik Verlinden. Weitere drei Minuten später: Thorsten Lippold befördert einen direkten Freistoß exakt in den Winkel.

Beim 3:0 blieb’s bis zur Pause. Doch der Tabellenführer und in der Form von Sonntag künftige Oberligist hatte noch lange nicht genug. Die Gäste wussten bis zum Schlusspfiff überhaupt nicht, wie ihnen geschah. Ein Schicksal, das bis zum Saisonende noch weitere Gegner teilen dürften.

Trainer Stephan Houben, nachdem seine Mannschaft mit viel Applaus von den Fans verabschiedet worden war: „Wir wollten schon zeigen, dass wir Spitzenreiter sind. Aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass uns das mit einer solchen Dynamik gelingt.“

Quelle: RP

By |2017-03-13T07:02:04+00:00März 13th, 2017|Senioren|0 Comments

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