Torjäger Kramer macht den Unterschied

//Torjäger Kramer macht den Unterschied

SV Straelen beim 1:4 beim Wuppertaler SV etwas unter Wert geschlagen

Regionalliga: SV Straelen muss sich im Stadion am Zoo etwas unter Wert mit 1:4 (0:2) beim Wuppertaler SV geschlagen geben. Sturmtank aus dem hohen Norden sorgt in der ersten Halbzeit für die Vorentscheidung.

Gegen die „Großen“ der Vierten Liga reicht’s für den SV Straelen noch nicht ganz. Nach dem 0:2 zum Saisonauftakt bei Rot-Weiß Oberhausen musste sich der Aufsteiger am Freitagabend bei einem weiteren Club geschlagen geben, dessen Name ganz viel Tradition verströmt. Beim Wuppertaler SV hatten die Grün-Gelben letztlich keine Chance und kassierten eine verdiente 1:4 (0:2)-Niederlage.

Den Unterschied machte vor knapp 1500 Zuschauern im altehrwürdigen Stadion am Zoo vor allem ein Mann aus: Christopher Kramer. Der Sturmtank aus Schleswig-Holstein gehört zu jener Sorte Knipsern, von denen der Neuling vom Niederrhein auch gerne einen in seinen Reihen hätte. Fast immer an der richtigen Stelle stehend und eiskalt im Abschluss. Auf diese Weise schnürte der 28-Jährige in der ersten Halbzeit einen Doppelpack und sorgte damit praktisch schon für klare Verhältnisse.

Bereits in der zehnten Minute war’s passiert: Der Wuppertaler Silvio Pagano setzte sich auf der rechten Angriffsseite durch und legte den Ball zurück auf den Torjäger – da gab’s für Straelens Torhüter David Buchholz nichts zu halten. Anschließend ließ es der Gastgeber, der zuletzt gegen Aufsteiger SV Lippstadt zweimal in die Konterfalle getappt war, zunächst etwas ruhiger angehen und war auf Sicherung bedacht.

Bis zur 35. Minute, als das 2:0 nach ähnlichem Muster fiel wie der Führungstreffer. Diesmal dribbelte sich Jonas Erwig-Drüppel bis an die Grundlinie durch. Und da der Ball wenige Sekunden später bei Kramer landete, klingelte es zum zweiten Mal an diesem Abend im Straelener Kasten.

Dabei hatte der Neuling mutig begonnen und sich über weite Strecken als gleichwertiger Gegner präsentiert. Trainer Marcus John bot gleich vier Offensivkräfte auf. Landes- und Oberliga-Torjäger Randy Grens tauchte nach langer Verletzungspause etwas überraschend in der Startelf auf. Auf der linken Seite sollte Neuzugang Björn Kluft wirbeln, rechts Drilon Istrefi. In der Schaltzentrale zog Aram Abdelkarim die Fäden – Versteckspiel sieht jedenfalls anders aus. Und die Grün-Gelben hatten durchaus ihre Chancen. Grens und Abdelkarim verfehlten nach dem Rückstand jeweils knapp das Ziel; in einer anderen Situation kam Kluft einen Schritt zu spät. „Beide Mannschaften hatten drei Chancen, Wuppertal führt mit 2:0. Das ist der Unterschied“, konstatierte Straelens Sportlicher Leiter Stephan Houben zur Pause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wechselte Björn Kluft für Randy Grens ins Sturmzentrum – der Niederländer ist nach fast sechsmonatiger Verletzungspause längst noch nicht wieder der Alte. Patrick Ellguth rückte jetzt vor ins defensive Mittelfeld, Kevin Weggen übernahm den Zehnerpart. Doch der Wuppertaler SV war ganz einfach zu clever, um ernsthaft etwas anbrennen zu lassen.

In der Schlussphase bekam das Publikum noch drei Treffer geboten. Zunächst erhöhte Wuppertals Kapitän Gaetano Manno, einst für den VfL Osnabrück und den SC Paderborn in der Zweiten Liga im Einsatz, auf 3:0 (84.). Im Gegenzug packte Abdelkarim einen seiner sehenswerten Distanzschüsse aus. In der Nachspielzeit ließ WSV-Torjäger Kramer uneigennützig Enes Topal den Vortritt – der Treffer zum 4:1 war etwas zuviel des Guten.

Jetzt heißt’s für den Aufsteiger Ruhe bewahren. Am Mittwoch stellt sich der SV Rödinghausen an der Römerstraße vor – ein Gegner, der sich ebenfalls als übermächtig erweisen könnte.

Quelle: RP

By |2018-08-27T09:58:27+00:00August 27th, 2018|Senioren|0 Comments

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