U13 gewinnt den Kreispokal

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SV Straelen – SV Veert 2:1 n. E. (0:0). Jannik Banner ist Trainer der D-Jugend des SV Veert und für seine 20 Jahre auffallend ruhig am Seitenrand. Hinter ihm macht sich hingegen gelegentlich lautstark das blanke Entsetzen bei der näheren Verwandtschaft der Jungs breit. Banner sagt nur das Nötigste. Seine Jungs aus dem Gelderner Vorort stehen im Finale gegen den zumindest für hiesige Verhältnisse großen SV Straelen. Doch sind die Veerter weit davon entfernt, sich gegen den SVS nur auf Schadensbegrenzung zu beschränken. Erstens hat man zusammen mit dem SVS in der Niederrheinliga gespielt, zudem zweimal in der Saison gewonnen. Einen Platz landete die Mannschaft von Banner hinter Straelen.

Was die Teams unterscheidet, ist die Spielweise. Die Grün-Gelben sind der Nachwuchs eines Oberliga- und vielleicht bald Regionalligavereins. Mit diesem Selbstbewusstsein treten sie auf. In einigen Situationen wird die Effektivität einer sehenswerten Aktion geopfert. Der Nachwuchs aus Veert hingegen macht dass, was er kann und fährt gut damit. Mit effizient ist der Auftritt gut beschrieben. Dass die Teams gleichstark sind, demonstriert der Spielverlauf. Dem 0:0 folgen zweimal fünf Minuten Verlängerung, die ebenfalls torlos bleiben.

Vor dem entscheidenden Achtmeterschießen blickt der Anhang aus Veert respektvoll in Richtung des Straelener Torwarts. „Der ist verdammt lang. Das wird schwer“, heißt es. Die Sorge war berechtigt. Torhüter Miguel Nefian ist nicht nur lang, sondern auch gut. Mit 2:1 setzt sich der SVS durch.

Straelens Coach Achim Apitzsch (58) sagt, was man nach einem Erfolg im Achtmeterschießen zu sagen pflegt: glücklicher Sieg, Spiel auf Augenhöhe, die beiden besten Teams des Kreises standen sich gegenüber. Für ihn zählt die Niederrheinliga, wo seine Elf zuletzt auf Platz sechs landete. „Das ist eine andere Welt. Die Gegner sind körperlich viel weiter. Wenn meine Jungs bei Hamborn 07 auflaufen, ist der Respekt enorm, obwohl noch kein Ball gespielt wurde“, sagt Apitzsch.

Veerts Banner misst der Niederlage nicht mehr bei, als sie tatsächlich darstellt. „Die Jungs haben es ordentlich gemacht. Natürlich gewinnen wir hier auch gerne. Aber im Achtmeterschießen tun wir uns immer schwer“, nimmt Banner das 1:2 mit der nötigen Gelassenheit hin. Auch die D-Jugendlichen finden sich schnell mit Platz zwei ab. Was in Kevelaer allgemein auffällt, Eltern haben oft mehr Probleme mit Pleiten.

Quelle: RP

By | 2018-05-28T07:22:41+00:00 Mai 28th, 2018|Allgemein, Nachwuchs, Verein|0 Comments

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